Handball: FC Stukenbrock mit 33:33-Unentschieden gegen TSV Hillentrup Hauchdünn am Sieg vorbei

Schloß Holte-Stukenbrock (WB/cat). Die Bezirksliga-Handballer des FC Stukenbrock haben 33:33 (17:15) im Kellerduell gegen den TSV Hillentrup gespielt. »Es war von Anfang an ein Spiel auf Augenhöhe«, sagte FCS-Trainer Klaus Hamel.

Sascha Freier (Mitte) warf sechs Tore für den FC Stukenbrock.
Sascha Freier (Mitte) warf sechs Tore für den FC Stukenbrock. Foto: Carina Teckentrup

Immer wieder konnten die Stukenbrocker in der ersten Halbzeit in Führung gehen, der TSV ließ sich jedoch nicht abschütteln und sorgte immer wieder für den Ausgleich. In der 16. Minute keimte Hoffnung auf einen Sieg bei den heimischen Zuschauern auf, als sich der FCS ein kleines Polster von 3 Toren beim Stand von 10:7 aufgebaut hatte. Doch nicht einmal zehn Minuten später war die Führung wieder passé und der 13:13-Ausgleich (24.) kurz vor der Pause hergestellt. Mit 17:15 rettete sich der FCS dann in die Kabine.

In der zweiten Hälfte führten die Hillentruper immer wieder mit einem Tor, konnten sich aber nicht absetzen. Drei Minuten vor Schluss war der FC mit einem Tor haarscharf vor dem Sieg (33:32), als der TSV erneut zum Ausgleich traf. »Ich glaube, der TSV war mit einem Punkt mehr als zufrieden. Sie wollten in den letzten Minuten nichts mehr anbrennen lassen«, sagt FCS-Coach Hamel. Beide Teams gingen mit einem Punkt aus der Partie. Der FCS ist aktuell Tabellenletzter mit 8:20 Punkten, liegt hinter dem TuS Leopoldshöhe, der auf Rang 13 ist, und dem TSV Hillentrup auf Platz 12 (beide 8:18 Punkte). Neben dem Punktgewinn hatte das Spiel aber noch etwas Gutes: Nicolas Kuhlenkamp knackte die 100-Tore-Marke. Er erzielte in dieser Saison 103 Tore für den FCS und ist damit aktuell Torschützenkönig.

»Das Unentschieden ist gerechtfertigt und ist uns ein Fingerzeig, immer 60 Minuten auf der Höhe zu sein«, sagt Hamel. »Leider hatten wir in der zweiten Hälfte nicht mehr die Möglichkeit, über die Torwarte Bälle außerhalb der Reihe zu halten, wie wir es noch in der ersten Halbzeit bei drei Siebenmetern machen konnten.«

Der etwas schlechtere zweite Durchgang sei auch der nachlassenden Ausdauer geschuldet gewesen. »Die Deckung stand nicht schlecht. In einer schwierigeren Phase des Spiels herrschte etwas Aktionismus aufgrund von Konditionsschwäche. Da trafen die Spieler auch gern die Latte oder den Pfosten.« Beim Spiel musste Hamel auf einen seiner Leistungsträger verzichten. Sven Hädrich musste das Spiel kurzfristig absagen. Er hatte einen Autounfall, bei dem aber nur ein Blechschaden entstand.

Am 4. Februar tritt der FC Stukenbrock auswärts gegen den Tabellenzweiten TSV Schloß Neuhaus an. »Sie sind konzeptionell und individuell gut aufgestellt. Da müssen wir voll da sein und lange gut mithalten, wenn wir sie ärgern wollen«, sagt Hamel.

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