Fußball: VfB verliert 1:2 gegen Bezirksligist FC Kaunitz Ohne Gegenwehr und Schwung

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). Das Testspiel gegen den FC Kaunitz hat Landesligist VfB Schloß Holte mit 1:2 (1:0) verloren. Gegen den Führenden der Bezirksliga zeigte das Team von Trainer Daniel Bartke und seinem Co André Koslowski nur 20 gute Minuten.

Von Carina Teckentrup
Tobias Rutowicz vom VfB Schloß Holte versucht den Ball vor dem Aus zu retten. Seine Mannschaft hatte in der chancenarmen Partie gegen den FC Kaunitz nur 20 gute Minuten. Damit waren Daniel Bartke und André Koslowski nicht zufrieden.
Tobias Rutowicz vom VfB Schloß Holte versucht den Ball vor dem Aus zu retten. Seine Mannschaft hatte in der chancenarmen Partie gegen den FC Kaunitz nur 20 gute Minuten. Damit waren Daniel Bartke und André Koslowski nicht zufrieden. Foto: Patrick Pollmeier

»Wir sind nicht zufrieden«, lautet das klare Statement von Koslowski. Er sah »ordentliche 20 Minuten« in der ersten Halbzeit. »Danach verflachte die Partie, war aber bis zur Pause offen«, so der Co-Trainer.

Ein schön herausgespielter Ball von Julian Lakämper, den Henrik Bredenbals zum 1:0 einköpfte, führte zum VfB-Führungstreffer in der 33. Minute. So konnte der VfB einen positiven Strich unter die erste Halbzeit setzen. In der zweiten Hälfte sah das anders aus. Der FC sorgte für den Ausgleich in der 46. Minute. »Das Tor hat Wirkung gezeigt. Wir haben nicht mehr ins Spiel gefunden«, sagt Koslowski.

Der FC war im zweiten Durchgang besser. »Wir haben uns zu wenig gewehrt«, findet Koslowski. Folgerichtig kassierte der VfB kurz vor Schluss noch das 1:2 (89.). »Die Spritzigkeit fehlte. Die Jungs hatten noch schwere Beine und dadurch mangelte es auch an Konzentration. Wir hatten keinen guten Tag.« Auf insgesamt vier Leistungsträger mussten die Trainer verzichten. Um von den intensiven ersten zwei Wochen der Vorbereitung zu regenerieren, haben die Spieler neben dem spielfreien Sonntag auch Montag noch trainingsfrei. »Dienstag wollen wir wieder voll durchstarten.«

Benjamin Nagel, der als Kapitän die Mannschaft durch das Spiel führte, hielt nach langer Verletzungszeit die vollen 90 Minuten durch. »Er hat seine Sache gut gemacht.« Einen positiven Eindruck machte auch Kevin Schubert, der in der zentralen Dreierkette spielte. »Er hat Verantwortung übernommen und die Mannschaft von hinten geordnet.« Bartke und Koslowski haben noch die Möglichkeit, den Leistungseinbruch der Mannschaft zu korrigieren, bevor es am 18. Februar wieder in den regulären Spielbetrieb geht.

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