Fußball: Westfalenligist Delbrücker SC schlägt VfB mit 2:5 Trotzdem »voll auf Kurs«

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). Der VfB Schloß Holte hat sein Testspiel gegen den Delbrücker SC mit 2:5 (0:3) verloren. Die Landesliga-Truppe hatte den erwartet schweren Gegner aus der Westfalenliga (Platz 10) zu Gast.

Von Carina Teckentrup
Zurkani Ajredini war, wie das Foto zeigt, schon beim Testspiel gegen SuK Canlar Bielefeld im Einsatz. Er traf gegen den Westfalenligisten Delbrücker SC zum 1:3.
Zurkani Ajredini war, wie das Foto zeigt, schon beim Testspiel gegen SuK Canlar Bielefeld im Einsatz. Er traf gegen den Westfalenligisten Delbrücker SC zum 1:3. Foto: Patrick Pollmeier

»Wir haben länger gebraucht, um in das Spiel zu kommen. Da lagen wir schon mit 0:1 hinten«, sagte VfB-Co-Trainer André Koslowski. Den ersten SC-Treffer verbuchte der Gastgeber schon in der sechsten Minute. »Wir hatten gute Phasen in der ersten Halbzeit, wo wir schon etwas von dem umsetzen konnten, was wir uns vorgenommen haben.«

Dennoch musste der VfB im ersten Durchgang zwei Treffer in das Tor von Feim Statovci hinnehmen. In der zweiten Halbzeit wechselte der VfB den Torwart und Nils Leistner stellte sich zwischen die Pfosten. »Marcel Rogalla hat ein Torwarttraining absolviert und hat Freitagabend beim Testspiel der zweiten Mannschaft ausgeholfen.«

Ergebnis zweitrangig

Nach dem Pausenpfiff konnten auch die Holter Tore nachlegen. Zurkani Ajredini traf in der 55. Minute zum 1:3, bevor SC-Spieler Andrea Cesa doppelt zum 1:5 nachfeuerte (76., 81.). Kurz vor Schluss wurde Ibrahim Kalemci in einer Eins-zu-Eins-Situation im gegnerischen Sechzehner noch gefoult und bekam dafür einen Elfmeter zugesprochen, den er dann auch gleich selbst verwandelte (90.).

»Wir wollen das Ergebnis nicht überbewerten. Wir haben gesehen, dass wir noch etwas zu tun haben. Aber es waren auch positive Dinge dabei. Wir haben versucht, Systemwechsel einzuüben, damit wir auch während eines Spiels schneller und besser reagieren können.« So stellten die Trainer Daniel Bartke und Koslowski zunächst von einer Dreier- auf eine Viererkette um. In der zweiten Halbzeit wechselte das Team dann auf eine Fünferkette. »Da sind noch Reibungsverluste. Außerdem liegen zwei Wochen Vorbereitung hinter uns, da haben die Jungs auch schwere Beine von der Laufarbeit. So ein Tief ist normal«, sagt Koslowski. »Wir sind voll auf Kurs.« Die Trainer waren mit dem Spielverlauf »nicht unzufrieden, aber eben auch nicht zufrieden.«

Am Samstag gegen FC Kaunitz

Am Samstag folgt das dritte Testspiel für den VfB. Um 15 Uhr tritt die Mannschaft zu Hause gegen den Spitzenreiter der Bezirksliga, den FC Kaunitz, an. Dann wird Statovci frei haben, denn Rogalla und Leistner teilen sich die Zeit im VfB-Kasten. »Wir wollen die Abläufe, die wir schon ausprobiert haben, vertiefen und so Sicherheit gewinnen«, sagt Koslowski. Er hofft beim Nachbarschaftsderby darauf, dass »ein Rädchen ins andere greift, denn wir wollen gewinnen. Es ist aber genauso in Ordnung, wenn wir vieles von dem umsetzen können, was wir im Vorfeld anvisieren.«

Koslowski war ein Jahr bei Kaunitz Trainer und Spieler. Er sieht darin aber keine Brisanz. »Das ist schon lange her und ich war ja auch nicht sehr lange dort. Es wird eine interessante Partie, denn ich sehe Kaunitz als klaren Aufstiegsfavoriten. Das ist eine gute Truppe und wenn alles gut geht, sehen wir sie in der nächsten Saison in den Landesligaspielen wieder.«

Verzichten muss Koslowski weiterhin auf Milaim Bobaj (Rückenprobleme) und Kevin Kröger (Entzündung im Fuß). Sie waren auch gegen den Delbrücker SC nicht mit dabei.

Henrik Brummelte und Kevin Klippenstein kamen gegen den SC schon zu Kurzeinsätzen. Nach langer Verletzungszeit ist auch Außenverteidiger Benjamin Nagel wieder dabei. »Er hat 90 Minuten gegen Delbrück gespielt und macht sich gut«, zeigt sich Koslowski zufrieden.

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