Stadtmeisterschaften: VfB geht als Titelverteidiger in das Turnier Überraschungen nicht ausgeschlossen

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). Und jährlich grüßt das Murmeltier: die sechs Vereine der Stadt spielen am Sonntag in der Sporthalle der Realschule um den Titel des Stadtmeisters. Während die anderen Vereine wieder mit dem übermächtigen Titelverteidiger VfB Schloß Holte rechnen, sind für den Landesligisten selbst Überraschungen nicht ausgeschlossen.

Hendrik Bredenbals (links) vom VfB Schloß kämpft mit Yannick Walter vom FC Stukenbrock um den Ball. Das Foto zeigt sie bei der Stadtmeisterschaft im vergangenen Jahr. Im elften Spiel des Turniers am Sonntag gibt es ein Wiedersehen der Teams.
Hendrik Bredenbals (links) vom VfB Schloß kämpft mit Yannick Walter vom FC Stukenbrock um den Ball. Das Foto zeigt sie bei der Stadtmeisterschaft im vergangenen Jahr. Im elften Spiel des Turniers am Sonntag gibt es ein Wiedersehen der Teams. Foto: Hendrik Fahrenwald

Senioren

14 Uhr: PSV Stukenbrock- Senne – VfB Schloß Holte. 14.15 Uhr: FC Kastrioti – FC Stukenbrock. 14.30 Uhr: SCW Liemke – SW Sende. 14.45 Uhr: PSV Stukenbrock-Senne – FC Kastrioti.15 Uhr: SCW Liemke – VfB Schloß Holte.15.15 Uhr: SW Sende – FC Stukenbrock. 15.30 Uhr: FC Kastrioti – VfB Schloß Holte. 15.45 Uhr: PSV Stukenbrock-Senne – SW Sende.16 Uhr: SCW Liemke – FC Stukenbrock.1 6.15 Uhr: FC Kastrioti – SW Sende.16.30 Uhr: FC Stukenbrock – VfB Schloß Holte. 1 6.45 Uhr: PSV Stukenbrock-Senne – SCW Liemke. 17 Uhr: SW Sende – VfB Schloß Holte. 17.15 Uhr: FC Kastrioti – SCW Liemke.17.30 Uhr: PSV Stukenbrock-Senne – FC Stukenbrock.

Der VfB hatte in den vergangenen vier Jahren in Folge den Pokal des Stadtmeisters mit nach Hause nehmen dürfen. Nachdem es im vergangenen Jahr eine Beinahe-Überraschung durch den SCW Liemke gegeben hatte, ist der VfB wachsam. »Wir sind zwar die ligahöchste Mannschaft, aber in der Halle relativiert sich das etwas. Der PSV Stukenbrock-Senne, SCW Liemke und SW Sende sind für Überraschungen gut«, weiß André Koslowski, Co-Trainer beim VfB. »Einfach wird das nicht, aber wir wollen gewinnen.«

Um den Pokal der Stadtmeisterschaft dreht sich beim Sender Bezirksligisten derzeit nicht viel. Die Mannschaft steht vor ihren ersten Testspielen und hat zudem noch mit den Folgen von Sturmtief »Friederike« zu kämpfen. »Wir sorgen uns gerade um unseren Platz und die weiteren Planungen, die damit zusammenhängen«, sagt der Sender Teammanager Florian Krieg. »Es ist noch nicht klar, wie schwer der Kunstrasen beschädigt ist.« Dennoch schickt Sende sechs Feldspieler und einen Torwart, die auf das Turnier Lust haben. Auch beim VfB ist noch nicht klar, wer antritt. »Laurenz Frevert und Kevin Klippenstein sind angeschlagen und keine Option, ebenso wie Nils Leistner und Zurkani Ajredini«, so Koslowski. Für ihn hat die Vorbereitung auf die Liga Priorität. Das sieht auch Tobias Brockschnieder so. Der Liemker Trainer misst dem Hallenturnier keinen großen Stellenwert bei. »Es ist aber eine schöne Abwechslung nach der harten Trainingswoche. Luca Hörster, der im vergangenen Jahr noch mit dem VfB den Pokal geholt hat, möchte seinen Titel natürlich verteidigen«, sagt Brockschnieder mit einem Augenzwinkern.

Auch der FC Stukenbrock will den VfB ärgern. »Wir wollen ein ordentliches Turnier spielen. Wer Bock hat, darf in der Halle spielen. Ein gesunder Ehrgeiz und Spaß gehören dazu«, sagt FCS-Trainer Siggi Wecker. Marcus Pfeiffer vom PSV Stukenbrock-Senne sieht das genauso. »Für uns hat die Liga Vorrang, in der Halle wollen wir uns einfach gut präsentieren. Die bisherige Hallensaison ist nicht so positiv für uns gelaufen«. FC Kastrioti-Spielertrainer Naim Pajaziti legt bei seiner Mannschaft vor allem darauf Wert, »dass die Jungs Spaß haben und sich benehmen.« Bevor die Senioren um den Titel kämpfen, küren die Reserve-Teams der Stadt ihren Meister. Sie spielen ab 10 Uhr. Dabei geht VfB II als Titelverteidiger in das Turnier.

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