Basketball: FC Stukenbrock gewinnt auswärts mit 71:57 Wombats sind tierisch gut

Schloß Holte-Stukenbrock  (WB). Die FC Stukenbrock Wombats fuhren im tierischen Kreisliga-Duell gegen die personell geschwächten Wildpferde der Westfalen Mustangs 3 aus Wiedenbrück einen klaren 71:57-Sieg ein. Den nur fünf angetretenen Gastgebern zollten die Stukenbrocker Respekt.

Von Hendrik Fahrenwald
Paul Dreßler von den FC Stukenbrock Wombats war im letzten Viertel der Partie bei den Westfalen Mustangs 3 nicht zu stoppen und erzielte 14 seiner 19 Punkte.
Paul Dreßler von den FC Stukenbrock Wombats war im letzten Viertel der Partie bei den Westfalen Mustangs 3 nicht zu stoppen und erzielte 14 seiner 19 Punkte. Foto: Patrick Pollmeier

»Sie haben gegen uns gut durchgehalten und haben sich nicht aufgegeben«, sagt FCS-Spieler Pascal Lideck, dem dagegen zehn Spieler zur Seite standen. Die Mustangs erwischten allerdings den besseren Start in einer zunächst ausgeglichenen Partie. Mit 8:3 setzten sie sich ab, ehe Stukenbrock dagegenhielt und den Rückstand mit dem letzten Treffer des Viertels zum 13:12 drehte.

Im zweiten Viertel erlebten die Mustangs einen Einbruch. »Wir standen nun besser in der Defensive und ließen die Gastgeber kaum zu Zuge kommen«, sagt Lideck. Mit 24 Punkten zeigten die Stukenbrocker ihr offensiv stärkstes Viertel in diesem Spiel. Ein 14:3-Lauf sorgte schnell für einen komfortablen Vorsprung. »Insbesondere unser schnelles Umschaltspiel funktionierte gut. Jedoch ließen wir auch hier bereits einige gute Chancen liegen«, sagt Lideck. Mit einer beruhigenden 37:19-Führung ging es für die Wombats in die Halbzeit.

Nach dem Seitenwechsel hielt die Dominanz der Stukenbrocker vorerst an. Den Vorsprung baute der FCS auf 23 Punkte aus – 44:21 (23.). »Dann ließen wir die Gastgeber wieder besser ins Spiel kommen und kassierten in diesem Viertel vier Dreier«, sagt Lideck. Die Wildpferde hatten sich damit warmgeschossen und verkürzten ihren Rückstand auf 15 Punkte. Nach einem 7:0-Lauf der Stukenbrocker im Schlussviertel schlichen sich die ersten Nachlässigkeiten im Spiel der Wombats ein. »Wir ließen wieder die Mustangs besser ins Spiel kommen, so dass es einen offenen Schlagabtausch gab«, sagt Lideck. Mit einem 9:0-Lauf kamen die Mustangs nun auf 10 Punkte ran. Doch die Stukenbrocker konnten sich auf ihren Punktegaranten Paul Dreßler verlassen. »Er war nicht zu stoppen«, lobt Lideck seinen Teamkollegen. Dreßler markierte 14 seiner 19 Punkte im letzten Abschnitt und machte den »zum Schluss eigentlich ungefährdeten Sieg«, so Lideck, perfekt. Lediglich die großen Freiräume der Mustangs und die in einigen Phasen ausbaufähige Chancenverwertung, konnte Lideck bemängeln, »doch in dem Spiel fiel das nicht allzu sehr ins Gewicht.« Durch den Sieg bleiben die Stukenbrocker weiterhin auf dem 4. Platz der Kreisliga.

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