Basketball-Kreisliga: FC Stukenbrock siegt auswärts mit 68:54 Klare Steigerung nach der Pause

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). Der Auftakt ist geglückt: Im ersten Spiel nach der Winterpause fuhren die FC Stukenbrock Wombats bei RW Kirchlengern 2 einen 68:54-Sieg ein. Diesmal stand Aushilfs-Trainer Pascal Lideck als Coach an der Seitenlinie des Kreisligisten und fand in der Halbzeit die richtigen Worte.

Von Hendrik Fahrenwald
Punktegarant: Paul Dreßler hat für die FC Stukenbrock Wombats im Auswärtsspiel die meisten Punkte geholt. Mit seinem Team gewann er 68:54 bei RW Kirchlengern 2.
Punktegarant: Paul Dreßler hat für die FC Stukenbrock Wombats im Auswärtsspiel die meisten Punkte geholt. Mit seinem Team gewann er 68:54 bei RW Kirchlengern 2. Foto: Patrick Pollmeier

Den Stukenbrockern mit Pascal Lideck, der den erkrankten Trainer André Walke vertrat, gehörte die Anfangsphase. Nach einer 8:4-Führung (4.), legten die Gäste nach und erhöhten auf 14:7. Doch der Vorsprung fiel schnell zusammen. Innerhalb von nur einer Minute kam Kirchlengern zum Ausgleich (6.).

Mehr war für den Gastgeber allerdings nicht drin, sodass die Stukenbrocker die erneute Führung übernahmen und das Viertel mit 19:14 für sich entschieden. »Kirchlengern war jedoch nicht zu unterschätzen, und das zeigte sich im zweiten Viertel«, sagt Lideck.

Wieder holte Kirchlengern Stück für Stück auf. Bis zur 16. Minute behaupteten die Wombats noch ihre Führung, »dann stellten wir unser Offensivspiel komplett ein«, sagt Lideck. Die Gastgeber nutzten die Gastgeschenke und legten einen 8:0-Lauf auf das Parkett. Damit ging es mit drei Punkten Rückstand bei einer 6:14-Viertelniederlage in die Halbzeit.

Planlos waren die Stukenbrocker zu der Zeit nicht. »Das Team wusste, worauf es ankommt und welche Fehler gemacht wurden«, sagt Lideck. In die Spur fanden die Stukenbrocker aber erst mit Anlaufschwierigkeiten zurück. So war nach dem Seitenwechsel erst das Team aus Kirchlengern am Drücker, und die Gastgeber erhöhten den Vorsprung zwischenzeitlich auf sieben Punkte – 34:27 (22.).

Angeführt von Hans-Werner Schapansky, der 10 seiner 11 Punkte in diesem Viertel markierte, fand das Rudel aus Stukenbrock die passende Antwort. Der FCS zog nun fortan effektiver zum Korb und ging zu Beginn des Schlussviertels mit einem Punkt in Führung – 43:42. Im letzten Abschnitt setzten die Wombats ihr konsequentes Spiel fort und bauten den Vorsprung mit einem 10:4-Lauf auf 53:46 aus (34.).

»Kirchlengern tat sich offensiv schwer gegen uns und wir wirkten konzentriert und zeigten mehr Willen, die Führung nicht mehr aus der Hand zu geben«, sagt Lideck. In den letzten drei Minuten landeten sieben Stukenbrocker Versuche von der Freiwurflinie im Korb und markierten schlussendlich den 68:54-Endstand.

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