Senne-Cup: VfB Schloß Holte fährt als Titelverteidiger zum Turnier Die Chefs lehnen sich gerne zurück

Schloß Holte-Stukenbrock  (WB). Kaffee, Kuchen und keine Verletzungen. Das reicht den Cheftrainern des Titelverteidigers VfB Schloß Holte und SW Sende, für ein gelungenes Hallenturnier beim 25. Senne-Cup der Herren am Sonntag. Auch für den PSV Stukenbrock-Senne und der FC Kastrioti Stukenbrock zählt allein die Teilnahme beim Turnier des SJC Hövelriege.

Von Hendrik Fahrenwald
Luca Hörster (rechts) vom VfB Schloß Holte, hier im vergangenem Jahr am Ball, tritt mit seinem Team als Titelverteidiger beim Senne-Cup der Herren an. Statt seinem Trainer Mario Lüke leitet in diesem Jahr erneut sein Torwart Marcel Rogalla das Team.
Luca Hörster (rechts) vom VfB Schloß Holte, hier im vergangenem Jahr am Ball, tritt mit seinem Team als Titelverteidiger beim Senne-Cup der Herren an. Statt seinem Trainer Mario Lüke leitet in diesem Jahr erneut sein Torwart Marcel Rogalla das Team. Foto: Patrick Pollmeier

VfB-Trainer Mario Lüke wird am Sonntag, ab 14 Uhr, das Treiben auf dem Hallenparkett der Hövelhofer Krollbachhalle ganz entspannt verfolgen. Das hat sich schon im vergangenen Jahr bewährt. »Marcel Rogalla wird die Mannschaft betreuen und ich werde in Ruhe einen Kaffee trinken«, erklärt Lüke das Holter Erfolgsrezept.

Doch Erfolg ist für den VfB beim Senne-Cup nur Nebensache. »Die Priorität liegt darauf, dass sich niemand verletzt und der Sinn und Zweck des Turniers ist, das die Jungs Spaß haben sollen«, sagt Lüke. Sein Torwart und Hallen-Trainer Marcel Rogalla kann dabei auf neun Spieler zurückgreifen.

Übersteht der VfB Schloß Holte am Sonntag seine Gruppe dann winken bereits schon das Viertelfinale und die weiteren K.o-Spiele. Zuvor trifft der VfB in der Gruppe A auf den A-Ligisten TuS Sennelager und den heimischen C-Ligisten PSV Stukenbrock, gegen den die Holter das Eröffnungsspiel um 14 Uhr bestreiten.

Für den PSV ist es die erste Teilnahme am Senne-Cup der Herren. In den vergangenen Jahren waren die Stukenbrock-Senner beim Senne-Cup der Reservemannschaften vertreten. Überrascht von der Einladung nun in der ersten Garde mitspielen zu können, hat PSV-Trainer Marcus Pfeiffer keine hohen Ansprüche an sein Team. »Dabei sein ist alles«, sagt Pfeiffer. »Wir wollen aber nicht nur hinterher laufen.«

Ebenso in der Außenseiterrolle sieht sich Naim Pajaziti vom FC Kastrioti Stukenbrock. In der Gruppe B trifft er mit seinem Team auf den SJC Hövelriege und den TSV Wever. »Wir waren noch nie so die Hallenmannschaft«, sagt Pajaziti, dessen Mannschaft im Winter gleich vier Abgänge zu vermelden hatte. Zudem steht Torjäger Avdyl Haliti vor seinen letzten Spielen für den FCK. »Er wird zurück in den Kosovo abgeschoben«, sagt Pajaziti, der schon jetzt Haliti und seinen Qualitäten nachtrauert. »Es gibt von der B-Liga bis in die Bezirksliga für mich keinen besseren Stürmer.«

Während in der Gruppe C die Mannschaften vom Hövelhofer SV, FC Hövelriege und der DJK Mastbruch um den Einzug in die Final-Spiele antreten, ist SW Sende in der Gruppe D gefordert. Dort trifft SW als Tabellenführer der Kreisliga A Gütersloh auf den SC GW Espeln, der ebenfalls in seiner A-Liga Spitzenreiter ist.

Die beiden Topteams will Espelns Ligakonkurrent Concordia Scharmede ärgern. Um dem entgegen zu wirken, bedienen sich die Sender am Holter Erfolgsrezept. Cheftrainer Jürgen Prüfer lehnt sich zurück, während Co-Trainer Lenard Schröder alleine das Team betreut.

Weitere Informationen und eine Terminübersicht finden Sie am Freitag, 6. Januar, im WESTFALEN-BLATT, Ausgabe Schloß Holte-Stukenbrock.

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