Kreisliga B Gütersloh: VfB II ist zu Hause ohne Chance – SW II profitiert von Leihgabe Indirekter Freistoß statt Elfer

Schloß Holte-Stukenbrock(WB). Der VfB Schloß Holte II verliert 0:3 (0:1) zu Hause gegen Türkgücü Gütersloh. SW Sende II hingegen punktet auswärts beim SCE Gütersloh mit 5:0 (2:0) dreifach für den Klassenerhalt.

Von Hendrik Fahrenwald
Chance vertan: Kevin Matzmohr (links) vom VfB Schloß Holte II dribbelt in der 72. Minuten die Gütersloher Hintermannschaft samt Torhüter aus und vergibt vorm leeren Tor.
Chance vertan: Kevin Matzmohr (links) vom VfB Schloß Holte II dribbelt in der 72. Minuten die Gütersloher Hintermannschaft samt Torhüter aus und vergibt vorm leeren Tor. Foto: Patrick Pollmeier

VfB Schloß Holte - Türkgücü Gütersloh 0:3 (0:1). Als VfB-Stürmer Pascal Böhlmann beim Stand von 0:1 in der 55. Minute im Gütersloher Strafraum zum Fall kommt, wittern die Holter die Chance, per Strafstoß den Ausgleich zu erzielten. Doch weder Strafstoß noch Ausgleich kommen zu Stande. Schiedsrichter Guiseppe Santoro pfiff zwar, entschied aber für indirekten Freistoß für den VfB. »Als wir später in der Kabine saßen, wussten wir immer noch nicht, warum er uns den Elfer nicht gegeben hat«, sagt VfB-Spielertrainer Christian Voike. Der Grund in der Entscheidung des Unparteiischen kann darin liegen, dass Santoro statt eines Foulspiels nur ein gefährliches Spiel ohne Gegnerberührung oder die Behinderung des Laufs von Böhlmann gesehen hat. In diesem Fall wäre der indirekte Freistoß die folgerichtige Wahl. Doch auch ein Tor hätte dem VfB nicht weitergeholfen, denn Erdem Güvercin traf für die Gäste gleich dreimal (36./78./87.).

SCE Gütersloh - SW Sende II 0:5 (0:2). Die Leihgabe aus der ersten Mannschaft war der tragische Held: Calum Williams traf für die SW-Reserve gleich doppelt und sah in der 85. Minute die rote Karte.

Es war die Hacke, mit der Williams in der 18. Minute nach einer Ecke am kurzen Pfosten die Führung erzielte. Die Gütersloher versuchten sich nach dem Rückstand mit langen Bällen zu befreien und gefährlich in die Nähe des Sender Kastens zu kommen. »Zum Glück waren wir wach und Felix März im Tor zur Stelle«, sagt SW-Trainer René Quarg. Sein Team hielt hinten die Null und legte vorne nach: Nico Großewinkelmann hängte die SCE-Verteidiger ab und schob den Ball ins Tor – 2:0 (26.).

In der zweiten Hälfte stand SW kompakt und lauerte auf Konter. Der Plan ging auf: Zwar tauchte Gütersloh in der 55. Minute ein letztes Mal gefährlich vor März auf, doch der Sender Schlussmann hielt mit einem starken Reflex den Vorsprung. Diesen bauten die Gäste in der Folge aus: Markus Freymüller erhöhte per Distanzschuss aus 18 Metern zum 3:0 (61.). In der 70. Minute profitierte Williams von dem nächsten Ball in die Gasse durch Schröder, den der Sender am Torwart vorbeilegte – 4:0. Den Endstand markierte der eingewechselte Yannik Haas in der 79. Minute. Und: Aufgrund einer Schiedsrichter-Beleidigung musste sich Calum Williams vorzeitig in die Kabine verabschieden (85.).

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