Landesliga: VfB Schloß Holte siegt 8:1 bei der TSG Harsewinkel Gutes Blatt eröffnet Torreigen

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). Der VfB Schloß Holte feiert mit dem 8:1 (4:1)-Erfolg bei TSG Harsewinkel in Überzahl seinen höchsten Saisonsieg und rückt von den Abstiegsplätzen ab.

Von Hendrik Fahrenwald
Holter Jubel: Achtmal durften die Spieler des VfB Schloß Holte einen Treffer während der Partie bei der TSG Harsewinkel feiern. So hoch gewannen die Holter in ihrer Saison noch nie.
Holter Jubel: Achtmal durften die Spieler des VfB Schloß Holte einen Treffer während der Partie bei der TSG Harsewinkel feiern. So hoch gewannen die Holter in ihrer Saison noch nie. Foto: Patrick Pollmeier

Die Anfangsphase hätten sich die Holter nicht besser ausmalen können. Nach einem wiederholten Foulspiel war für den Harsewinkeler Verteidiger und Kapitän Patrick Herrmann bereits nach 13 Minuten Schluss. In Empfang am Seitenrand konnten ihn zwei Teamkollegen nehmen.

Einen Einsatz ließ TSG-Trainer Steffen Enge seinen beiden Reservisten erspart und stellte nur seine Mannschaft um. Doch die Lücken in der Verteidigung konnte der Harsewinkeler damit nicht schließen. »Das spielte uns natürlich in die Karten«, sagte VfB-Trainer Mario Lüke, dessen Mannschaft von Beginn an früh in die Zweikämpfe ging.

Torreigen eröffnet

Den ersten Trumpf legte VfB-Stürmer Henrik Bredenbals auf den Platz und schlug doppelt zu. Mit seinen Treffern in der 17. und 18. Minute erzielte der Holter nicht nur sein 12. und 13. Saisontor sondern eröffnete zugleich einen Torreigen. Nach 29 Minuten erhöhte Kevin Klippenstein auf 3:0, ehe sich die Hausherren knappe zehn Minuten später zurückmeldeten.

Von einem Missverständnis zwischen VfB-Torwart Marcel Rogalla und Abwehrspieler Tobias Rutowicz profitierte Marcel Müller, der das 1:3 markierte. Die kurzfristige Hoffnung der Harsewinkeler nach dem Anschlusstreffer erstickte Robin Hofmann nur drei Minuten später im Keim. Dabei zeigte der Holter sein Können in seiner Spezialität, dem Distanzschuss.

Hofmann ließ den Ball mit einem satten Vollspannschuss die 30 Meter zum Tor in Sekundenbruchteilen überwinden – 4:1 (41.). »Das war das schönste Tor des Spiels«, sagt Lüke, der nach der Pause vier weitere Treffer seiner Mannschaft sah.

Denn auch in den zweiten Durchgang gingen die Holter mit der notwendigen Spannung und schalteten so nicht aufgrund des Vorsprungs zurück. Nur fünf Minuten dauerte es, bis Patrick Sielhorst den Ball erneut im Harsewinkeler Netz unterbrachte (50.). Dort war das Leder auch drei Zeigerumdrehungen später zu finden: Kevin Schubert hatte für den VfB auf 6:1 erhöht (53.).

Bredenbals schließt ab

In der 59. Minute verhinderte die TSG durch ein Foulspiel im eigenen Strafraum eine Torchance von Kevin Klippenstein. Das Tor machte Maximilian Ulrich daraufhin vom Punkt aus (60.). In den letzten dreißig Minuten stellten die Holter das Toreschießen größtenteils ein. Ein zweistelliger Erfolg blieb aus. »Wir hätten noch mehr für das Torverhältnis machen können«, sagt Lüke. Nur einer traf zum Abschluss: Bredenbals, der das Wettschießen eröffnete, sorgte mit seinem dritten Tor für den 8:1-Endstand zugunsten des VfB.

»Es ist schön, so deutlich zu gewinnen«, resümiert Lüke das Torfestival, das seine Mannschaft von Platz 10 auf 9 gebracht hat. Da die unmittelbare Konkurrenz im Tabellenkeller verlor, hat der VfB nun sechs Punkte Vorsprung auf den ersten Nichtabstiegsplatz. Die Holter sind für Schlussphase der Saison gewappnet. »Die zwei Siege in Folge geben uns Rückenwind«, sagt Lüke.

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