Handball-Kreisliga: Stukenbrock verliert 22:31 bei der SG Handball Detmold Eine Niederlage zur Kenntnis

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). Der FC Stukenbrock unterliegt im Kreisliga-Spiel bei der SG Handball Detmold 2 mit 22:31 (11:14). Trotz der fünften Niederlage in Folge ist der Klassenerhalt nicht gefährdet.

Von Hendrik Fahrenwald
Seltenes Durchkommen: Mit sieben Treffern ist Nico Kuhlenkamp, hier am Ball, der beste Torschütze der Stukenbrocker. Zu Gast bei der SG Handball Detmold verliert der FC Stukenbrock mit 22:31 deutlich.
Seltenes Durchkommen: Mit sieben Treffern ist Nico Kuhlenkamp, hier am Ball, der beste Torschütze der Stukenbrocker. Zu Gast bei der SG Handball Detmold verliert der FC Stukenbrock mit 22:31 deutlich. Foto: Patrick Pollmeier

Personell konnten die Stukenbrocker Handballer von der zweiwöchigen Spielpause nicht profitieren. Immer noch ist der FC von Verletzungen geplagt. »Wir kommen einfach nicht in den Rhythmus«, sagt FC-Spieler Thorsten Grunwald. Seit Wochen müssen die Stukenbrocker auf einzelnen Positionen improvisieren. Ein Zustand, den die Gäste kennen. »Das zieht sich durch die gesamte Saison«, sagt Grunwald. So musste der FC Stukenbrock experimentieren. Der zuletzt fehlende Marvin Steinhöfer und Grunwald sind trotz eines Trainingsrückstands eingesprungen. »Wir mussten beide direkt ran, ohne den Ball in den vergangenen zwei Wochen in der Hand gehabt zu haben.« Dadurch fehlte den Stukenbrockern von Beginn an der Zugriff auf das Spiel. Gegen die Detmolder kam der FC zu keiner Zeit in die Nähe eines Erfolgs.

Kein richtiger Zug zum Tor

Vom Anpfiff weg legten die Hausherren vor. Die Stukenbrocker blieben dran, ohne die Gastgeber unter Druck zu setzen. »Wir haben keinen richtigen Zug zum Tor entwickeln können«, sagt Grunwald. Ein Zwei-Tore-Rückstand ist zeitweise das Optimum, das sich die Gäste herausspielen können. Zu der Zeit hatte der FC die Detmolder Angriffe durch

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Wir haben es zu oft mit langen Bällen probiert, statt uns mit kurzen Pässen nach vorne zu arbeiten.

Thorsten Grunwald

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ihre Deckungsarbeit unter Kontrolle. Die Ballgewinne konnten die Stukenbrocker aber nicht erfolgreich verwerten. Häufig trafen die Gäste im Spiel nach vorne, ohne die notwendige Ruhe, die falsche Entscheidung. »Wir haben es zu oft mit langen Bällen probiert, statt uns mit kurzen Pässen nach vorne zu arbeiten«, sagt Grunwald. Die Ungeduld hemmte das Stukenbrocker Spiel und ließ die Gäste zur Pause mit 11:14 hinten liegen.

Gegner bestraft die Fehler

Auch im zweiten Durchgang änderte sich nichts an den Umständen, die schon Halbzeit eins bestimmten. Im Gegenteil: Die Fehler auf der Seite des FC bestrafte die SG durch konsequente, erfolgreiche Abschlüsse ihrer schnellen Tempogegenstöße und baute somit ihren Vorsprung Schritt für Schritt weiter aus. Die Lücken in die FC-Verteidigung rissen die Detmolder durch ihre überlegten Ballstaffetten vor dem Gäste-Kreis. Das Spiel zermürbte das Stukenbrocker Team, in dem sich Resignation einstellte. »Wir haben uns nicht noch einmal aufbäumen können«, sagt Grunwald. »Sowohl Erfolg als auch Misserfolg nahmen wir während des Spiels nur zur Kenntnis.« Aus der Negativspirale kam der FC nicht mehr heraus. In der Schlussphase brachen die Gäste komplett zusammen, so dass sie sich mit 22:31 geschlagen geben mussten.

Ein Ligaverbleib ist trotz des fünften Misserfolgs in Serie nicht gefährdet. »Wenn einer runter geht, dann ist es der Letzte«, sagt Grunwald. Das Tabellenschlusslicht der Liga ist Horn-Bad Meinberg, die können bei drei noch ausstehenden Spielen den Stukenbrockern nicht mehr gefährlich werden. »So haben wir unrühmlich die Klasse gehalten.«

FC Stukenbrock: Gohl – M. Neufeld (1), Klose (1), Klima (1), Ueberle (2), Steinhöfer (2), Tanger (2), Grunwald (2), Deittert (4), Kuhlenkamp (7).

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