Kreisliga B Paderborn: FC Kastrioti Stukenbrock feiert 4:3-Erfolg – FC Stukenbrock II gewinnt auswärts 1:0 Nur wenig Luft nach oben

Schloß Holte-Stukenbrock (hf). Im Gleichschritt: FC Kastrioti Stukenbrock siegt mit 4:3 (1:2) über SC Ostenland II. FC Stukenbrock II gewinnt mit 1:0 (1:0) beim SC GW Paderborn.

Brachte sein Team zurück in die Spur: Naim Pajaziti verwandelte in der 43. Minute einen Elfmeter zum 1:2-Anschlusstreffer.  In der zweiten Hälfte drehten die Stukenbrocker auf, ließen den Gästen keine Chance und gewannen mit 4:3.
Brachte sein Team zurück in die Spur: Naim Pajaziti verwandelte in der 43. Minute einen Elfmeter zum 1:2-Anschlusstreffer. In der zweiten Hälfte drehten die Stukenbrocker auf, ließen den Gästen keine Chance und gewannen mit 4:3. Foto: Hendrik Fahrenwald

FC Kastrioti Stukenbrock - SC Ostenland II 4:3 (1:2). »Man kann nicht mehr verlangen«, sagt FC-Spielertrainer Naim Pajaziti. Der Stukenbrocker Spielmacher  hat mit seiner Mannschaft in Unterzahl einen 0:2-Rückstand in einen verdienten 4:3-Sieg gedreht. Bereits in der fünften Minute geriet der FC ins Hintertreffen, als der Ball aus 20 Metern den Weg in den Kastrioti-Kasten fand. Nach 27 Minuten zog Bafti Bytyc die Notbremse im eigenen Strafraum, sah Rot und nahm vom Spielfeldrand den zweiten Gegentreffer vom Elfmeterpunkt zur Kenntnis. Kurz vor der Pause meldeten sich die Gastgeber zurück: Durch ein Foul an Avdyl Haliti hatte  der FC die Chance vom Punkt aus. Pajaziti lief an und verwandelte sicher – 1:2 (43.).

Der Anschlusstreffer tat den  Stukenbrockern gut. Nach dem Wiederanpfiff drehten die Hausherren auf und glichen nach zehn Minuten aus: Haliti spielte quer auf Milot Sahiti der erst einen Gegenspieler anschoss und dann zweimal das Aluminium prüfte, ehe er zum Jubeln abbog. Kurze Proteste der Gäste, die anmerkten, dass der Ball nicht über die Linie ging, wurden nicht erhört. »Ich weiß nicht, ob der Ball wirklich drin war«, sagt Pajaziti. Dennoch war der FC wieder voll im Spiel. In der 63. Minute stand wieder Sahiti frei, der diesmal den Ball eindeutig ins Tor drückte – 3:2. Das Spiel war gedreht und zehn Minuten vor Schluss endgültig entschieden: Pajaziti schickte mit einem langen Ball den gestarteten Haliti, der auf 4:2 erhöhte (80.). Ein Elfmeter in der 88. Minute sorgte für den 4:3-Endstand aus der Sicht der Stukenbrocker. Es war zugleich der einzige Torabschluss der Gäste im zweiten Durchgang. Weitere Chancen machte allen voran Fatmir Haliti in der Kastrioti-Innenverteidigung zunichte. »Dass, was Haliti mit seinen 40 Jahren hinten leistet, ist nicht mehr normal«, sagt Pajaziti.

SC GW Paderborn - FC Stukenbrock II 0:1 (0:1). Gegen die Paderborner ließ FC-Trainer Artur Olenberg im Tor rotieren. Der zuletzt starke Henrik Gerdtommarkotten bekam eine Pause. Für ihn spielte Jan-Patrick Marx und erwies sich vor allem im zweiten Durchgang als wichtiger Faktor für den Sieg. Den Weg zu den drei Punkten ebneten die Stukenbrocker in einer überlegenen ersten Hälfte. Gegen den SC, der hinten sehr tief stand, kamen die Gäste  vom Punkt aus zum Erfolg: Auf der Außenbahn setzte sich Leutrim Latifi durch und  spielte auf Durim Selimi. Dessen Abschluss wurde mit der Hand im Paderborner Sechszehner abgefälscht – Elfmeter. Latifi verwandelte sicher und sorgte für die 1:0-Führung (20.). Diese brachte der FC bis in die Pause.

Nach dem Wiederanpfiff versuchten sich die Gastgeber mit deutlich  mehr Spielanteilen am Ausgleich. Der FC hielt mit einer kompakten Verteidigung, viel Glück  und ihrem neuen Rückhalt dagegen. In der 78. Minute rettete Marx gleich zweimal: Erst mit dem Fuß und dann mit der Hand hielt er die Führung aufrecht. Die Stukenbrocker Kontersituation auf der Gegenseite fand ebenso nicht den Weg in das Tor. David Pahlsmeier scheiterte am Pfosten (70.),  Patrick Lütkepicht am SC-Torwart. Auch Latifi vergab den Ausbau des 1:0  in der 92. Minute.

Trotz der eigenen Möglichkeiten hätte sich der FC »auch nicht über einen Unentschieden beschweren dürfen«, sagt Olenberg. »Es war ein glücklicher Sieg.«

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