Landesliga: VfB Schloß Holte gewinnt mit 2:0 gegen Hövelhofer SV VfB mit Fortune

Schloß Holte-Stukenbrock (WB/hf). Glücklicher Sieg im Derby: Der VfB Schloß Holte setzt sich mit 2:0 (1:0) auswärts beim Hövelhofer SV durch.

Mit dem Kopf zum Ball: Ibrahim Kalemci im blauen Trikot des VfB Schloß Holte spielt das Leder mit der Stirn. Die Holter retteten den 1:0-Vorsprung aus der ersten Hälfte bis in die Schlussminuten und erzielten den 2:0-Endstand.
Mit dem Kopf zum Ball: Ibrahim Kalemci im blauen Trikot des VfB Schloß Holte spielt das Leder mit der Stirn. Die Holter retteten den 1:0-Vorsprung aus der ersten Hälfte bis in die Schlussminuten und erzielten den 2:0-Endstand. Foto: Agentur Klick

Die Holter nahmen mit dem Anpfiff den Kampf gegen die Spielvereinigung an. Dabei hatte der VfB am Spielfeldrand schon vorgelegt. »Es waren 80 Prozent Schloß Holter Zuschauer da«, freute sich VfB-Trainer Mario Lüke über das Heimspiel in der Fremde.

Schnelles Agieren in den Zweikämpfen und das konsequente Spielen auf die zweiten Bälle brachten den VfB auch auf dem Platz gut in die Partie. Den ersten gefährlichen Angriff fuhren allerdings die Hausherren. In der 20. Minute ging es rasant über die linke Seite. In der Mitte lief sich ein Hövelhofer Angreifer frei, der auch den Ball bekam, aus kurzer Distanz abzog und VfB-Torhüter Marcel Rogalla parieren ließ. Rogallas blitzschnelle Reaktion auf der Linie bewahrte die Gäste vor dem Hintertreffen. »Das hätte auch das 0:1 sein können«, sagte VfB-Trainer Mario Lüke zu der fahrlässig liegen gelassen Möglichkeit der Hövelhofer. Effektiver zeigten sich nur wenige Minuten später die Holter: Maximilian Ulrich behauptete auf der linken Flanke den Ball, brachte ihn hoch in den Strafraum, wo Kevin Schubert hoch stieg und das Leder gefühlvoll mit dem Kopf über SV-Schlussmann Jan Partmann bugsierte – 1:0 (29.). Bis zur Pause hielten die Gäste an ihrer Führung fest. »Dann war es wichtig, die ersten Minuten zu überstehen«, sagte Lüke.

Hövelhof drängte im zweiten Abschnitt deutlich auf das zweite Tor des Spiels. Immer wieder versuchte es der HSV über Flanken, die zunächst aber keinen Abnehmer fanden. In der 65. Minute spitzte sich die Gefahr um den Holter Strafraum immer mehr zu. Die Gastgeber drückten unmittelbar auf den Ausgleich, konnten aber Rogalla im VfB-Kasten nicht überwinden. Zunächst hielt der Holter Schlussmann wieder auf der Linie, um sich kurz darauf gegen Stefan Elfers, der aus kurzer Distanz abzog, zu behaupten. Die Vorderleute des VfB konnten sich spätestens jetzt bei ihrem starken Rückhalt bedanken, der sie weiterhin auf der Siegesstraße hielt. »Wir haben auf Biegen und Brechen versucht, die Führung zu verteidigen«, sagte Lüke. Immer wieder versuchte seine Mannschaft, sich mit langen Bällen zu befreien. Der HSV warf in den Schlussminuten alles nach vorne und ließ sich zum alles entscheidenden 2:0 in der Nachspielzeit für den VfB auskontern. Über Kevin Klippenstein ging es für die Holter zum letzten Mal Richtung HSV-Tor. Klippenstein setzte den mitgelaufenen Patrick Sielhorst in Szene, der zum erlösenden zweiten Treffer der Gäste einschob (90.+2.).

»Das war ein sehr glücklicher Sieg. Die Partie hätte auch Unentschieden ausgehen oder mit einer Niederlage für uns enden können«, resümierte Lüke. Er sei dennoch froh, dass es für den Erfolg gereicht hat. »Das war unglaublich wichtig nach der letzten Niederlage und gibt uns jetzt Rückenwind für das kommende Spiel gegen Höxter.«

VfB Schloß Holte: Rogalla - Schubert, Rutowicz, Mende, Ulrich (66. Bertram) - Hörster, Kalemci (68. Pähler), Hofmann, Sielhorst, Klippenstein - Bredenbals (73. Wagner).

Tore: 0:1 Kevin Schubert (29.), 0:2 Patrick Sielhorst (90.+2)

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