Fußball-Bezirksliga: Schloß Holte schlägt Schwarz-Weiß Marienfeld mit 3:0 (3:0)  Zwei Chancen – drei Tore 

Schloß Holte-Stukenbrock (mh). Bezirksliga-Spitzenreiter VfB Schloß Holte hat gegen SW Marienfeld am Freitagabend einen 3:0 (3:0)-Pflichtsieg eingefahren, überzeugte dabei aber mehr durch Effektivität als spielerische Überlegenheit.

Gnadenlos effektiv: Nach getaner Arbeit schreitet Schloß Holtes Torschütze Kevin Klippenstein (Nummer 10) Arm in Arm mit Kapitän Benjamin Nagel (3) und Henrik Bredenbals (16) davon. Tim Bertram (links) kommt zum Beglückwünschen dazu.
Gnadenlos effektiv: Nach getaner Arbeit schreitet Schloß Holtes Torschütze Kevin Klippenstein (Nummer 10) Arm in Arm mit Kapitän Benjamin Nagel (3) und Henrik Bredenbals (16) davon. Tim Bertram (links) kommt zum Beglückwünschen dazu.

 »Wir haben quasi aus zwei Chancen drei Tore gemacht«, erklärte VfB-Coach Mario Lüke nach dem Spiel. Mit einem Schuss aus 22 Metern eröffnete Kevin Klippenstein den Abend für den VfB in der 14. Minute. Klippensteins Schuss schlägt links halbhoch für Schloß Holte in die Maschen – 1:0. Danach beginnt für den VfB, in Lükes Worten: »Keine gute Phase.« Die Gastgeber sind in den entscheidenden Situationen viel zu weit von ihren Gegenspielern, die Schwarz-Weißen nutzen diese Freiräume und spielen mit »Oberwasser«. Zum Glück für den VfB ist Marienfeld dabei aber nicht zwingend genug. So ist es der VfB der durch André Wagner mit 2:0 in Führung geht (31.). Eine Hereingabe von Außenverteidiger Kevin Schubert muss Wagner im Fünf-Meter-Raum nur noch über die Linie schieben.

 Wenig später ist Wagner erneut erfolgreich, diesmal per Strafstoß. Zuvor war Henrik Bredenbals im Sechzehner gelegt worden. Bei der ersten Ausführung trifft Wagner zwar ins Tor, muss aber noch einmal ran, weil ein Mitspieler zu früh in den Strafraum gelaufen war. Auch beim zweiten Versuch behält der Torjäger die Nerven und netzt zum 3:0 ein (38.). Trotz ruppiger Kabinenansprache von Lüke geht nach dem Seitenwechsel nicht viel beim VfB.

Sonderlob für Ellguth

 »Ich habe in der Pause gesagt, dass mir unser Auftreten nicht gefällt.« Stattdessen kommt Marienfeld zu einigen Torchancen, bei denen Schloß Holtes Schlussmann Jannick Ellguth allerdings seine Qualitäten unter Beweis stellen kann. In der 57. Minute pariert »Butze« Ellguth sogar einen Elfmeter. Innenverteidiger Tim Bertram hatte zuvor »unglücklich« gefoult. Lüke: »Das Butze den gehalten hat, war sehr wichtig.«

Für seine Leistung verdiente sich Ellguth von seinem Trainer ein Sonderlob. »Er hat heute ein starkes Spiel gemacht.« Ansonsten war Lüke nur mit den drei Punkten zufrieden: »Das war sicherlich eines der schlechteren Spiele in dieser Saison.« Grade auf Kunstrasen hatte der Trainer von seiner spielerisch starken Mannschaft mehr erwartet. »Lob an Marienfeld, aber so dürfen wir nie wieder auftreten. Das passte vom Kopf überhaupt nicht.«

Die hohe Belastung durch zwei Spiele in fünf Tagen wollte Lüke nicht gelten lassen. »Klar das ist anstrengend, aber so gewinnen wir in der Liga kein Spiel mehr.« Positive Nachricht am Rande für den VfB: Co-Trainer Björn Pähler vor der Holte ist auch in der nächsten Saison Lükes Assistent.

VfB: Ellguth – Schubert (46. Hoffmann), Bertram, Rutowicz, Nagel, Kalemci, Frevert, Elfers, Klippenstein (70. Correia), Wagner, Bredenbals (55. Szymura).

Tore:1:0 Klippenstein (14.), 2:0 Wagner (31.), 3:0 Wagner (Elfmeter, 38.).

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