Schwimmen: SSC'90 beim 8. Hammer Sparkassen-Cup erfolgreich vertreten  Lino Bredenbals viermal ganz vorn 

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). Neben vielen anderen Wettkämpfen haben Sportler des SSC' 90 Schloß-Holte Stukenbrock im März auch in Hamm am achten Sparkassen-Cup teilgenommen. 28 Schwimmer wollten dort auf 50-Meter-Bahnen Höchstleistungen erbringen.

Start von Lisa Kaupert (grüne Kappe) und Gina Fleer (weiße Kappe). 28 Schwimmer des SSC'90 kämpften in Hamm um gute Platzierungen. Mehrere persönliche Bestzeiten wurden erzielt.
Start von Lisa Kaupert (grüne Kappe) und Gina Fleer (weiße Kappe). 28 Schwimmer des SSC'90 kämpften in Hamm um gute Platzierungen. Mehrere persönliche Bestzeiten wurden erzielt.

 Jeder einzelne Anfeuerungsruf scheint dabei zu Lino Bredenbals (Jahrgang 2002) vorgedrungen zu sein, der in vier verschiedenen Disziplinen den ersten Platz in seinem Jahrgang belegte. Damit nicht genug, versah er seine Ergebnisse in 200-Meter-Lagen, 200-Meter-Brust und 100-Meter-Freistil auch noch allesamt mit persönlichen Bestzeiten.

 Mit ebenfalls drei Goldmedaillen steht Markus Kracht (1999) dem in keiner Weise nach. Er verdiente sich seinen Erfolg in 200-Meter-Lagen (2:23,79 Minuten), sowie in 100-Meter-(1:13,07 Minuten) und 200-Meter-Brust (2:47,43 Minuten). Des Weiteren schaffte er es in der offenen Wertung in 50-Meter-Brust auf den sechsten Platz und somit ins Finale. Dort erreichte er ebenfalls den sechsten Platz. Dadurch stellte er sicher, mit den in dieser Disziplin erkämpften 557 Punkten die insgesamt punktbeste Leistung in seinem Jahrgang zu erzielen.

 Die Punktzahl wird gemessen am Weltrekord, der umgerechnet 1000 Punkte wert ist. Je näher die erschwommene Zeit dem Weltrekord kommt, desto höher fällt die Punktzahl aus.

 Ebenfalls in 50-Meter-Brust ins Finale schaffte es Noa Hörster (Jg. 2000), die in der offenen Wertung des Vorlaufs zunächst den vierten und im Finale schließlich den siebten Platz belegte, wobei sie nur 0,66 Sekunden von der Zeit der Erstplatzierten entfernt war. Davon abgesehen erkämpfte sie sich zusätzlich jeweils eine Goldmedaille in 100-Meter-(1:17,82 Minuten) und in 200-Meter-Brust (2:43,79 Minuten).

 Joris Blöbaum (Jg. 2000) dagegen ergatterte bei insgesamt sechs Starts den ersten Platz in 100-Meter-Brust (1:25,48 Minuten) und den zweiten Platz in 200-Meter-Freistil (2:19,23 Minuten).

 Und auch Alec Witte (Jg. 1999) brachte es mit einer beeindruckenden Zeit von 1:06,94 Minuten in 100-Meter-Schmetterling zu Silber. Seine Schwester Michelle Witte (Jg. 2003) hingegen erlangte mit einer persönlichen Bestzeit von 1:10,81 Minuten über 100-Meter-Freistil den ersten Platz.

 Eine weitere Goldmedaille heimste Marius Kläsener (Jg. 2004) über eine Strecke von 100-Meter-Schmetterling (1:37,45 Minuten) ein, dazu eine Silbermedaille in 100-Meter-Rücken (1:36,03 Minuten) und eine Bronzemedaille in 200-Meter-Freistil (2:50,65 Minuten).

 Kim Levin Schröder (Jg. 2005) zog eine gleichfalls beeindruckende Bilanz: Mit vier Silber- und einer Bronzemedaille, dazu ausschließlich Bestzeiten, zeigte er sich nur von seiner besten Seite.

 Nicht minder bemerkenswert ist die Leistung von Lasse Busert (Jg. 2001), der in 100-Meter- und 200-Meter-Rücken den zweiten Platz und in 100-Meter- und 200-Meter-Freistil den dritten Platz erreichte. In 200-Meter-Lagen schwamm er mit einer Zeit von 2:51,53 Minuten knapp an dem dritten Platz vorbei. Seine Schwester Alicia Busert (Jg. 1999) folgte seinem Beispiel und erkämpfte sich den dritten Platz mit einem saisonalen Rekord von 5:34,28 Minuten in 400-Meter-Freistil. Allerdings tat sie es ihrem Bruder auch in 200-Meter-Lagen gleich, wo sie auf dem vierten Platz landete, ebenso wie in 200-Meter-Freistil.

 Mit dem vierten Platz musste sich auch Steve Hermstein (Jg. 1999) zufrieden geben, der in 200-Meter-Rücken eine Bestzeit von 2:34,45 Minuten schwamm. In 200-Meter-Freistil schlug er nach 2:14,35 Minuten an und wurde damit leider um 0,11 Sekunden vom Viertplatzierten übertrumpft.

 Es ist außerdem zu erwähnen, dass Andree Wendel (Jg. 1975) sich in 50-Meter-Schmetterling ins Finale kämpfte und dort schließlich mit einer Zeit von 27,35 Sekunden den vierten Platz belegte.

 Leider nicht aufs Treppchen geschafft, aber dennoch mutig gekämpft haben: Lea Christin Brechman, Leonie Bredenbals, Gina Fleer, Denise Glunz, Lisa-Sophie Kaupert, René Kläsener, Franziska und Lukas Krabbe, Alina Krallmann, Svea-Dorit Loer, Sophia Lorenz, Finja Mentgen, Pia Pielsticker, Paulina Purz, Julian Scherler und Johanna Sielhorst. Obwohl sie alle Glanzleistungen ablieferten, war bei zum Teil mehr als 100 Konkurrenten in einem Jahrgang einfach kein Herankommen an das heiß begehrte Gold.

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