Handball: Stukenbrock verliert mit 26:28  »Sehr ärgerliche Niederlage« 

Schloß Holte-Stukenbrock (mh). Die Handballer des FC Stukenbrock haben am Samstag gegen den TSV Schloß Neuhaus überraschend verloren. Der Tabellendritte der 1. Kreisklasse unterlag dem fünften mit 26:28 (16:14) und kassierte die vierte Niederlage der Saison.

Vorne zu harmlos: Philipp Papajewski und der FCS haben gegen Schloß Neuhaus überraschend mit 26:28 verloren.
Vorne zu harmlos: Philipp Papajewski und der FCS haben gegen Schloß Neuhaus überraschend mit 26:28 verloren.

 Der Ausfall von Dennis Ehlebracht und Michael Ueberle stand vor dem Spiel schon fest. Kurzfristig mussten auch Daniel Spittler, Marvin Steinhöfer und Spielertrainer Thorsten Grunwald krankheitsbedingt absagen. Dementsprechend übernahm Peter Menke, Torhüter und in letzter Zeit auch Kreisläufer, das Kommando an der Seitenlinie: »Trotz der Ausfälle wollten wir das Ding gewinnen.«

 Daraus wurde nichts, zwar fingen die Stukenbrocker in der eigenen Halle gut an, aber nach dem Seitenwechsel machten die Gäste das bessere Spiel. Zu Beginn hielt Torhüter Björn Gohl im Stukenbrocker Gehäuse einen Ball nach dem anderen. »Björn hat gut angefangen.« Auch in der Offensive lief es. Der wieder genesene Marcel Klose spielte am Kreis fast durch, nur für fünf Minuten spielte Menke, »um Klose eine Verschnaufpause zu verschaffen«. In der 7. Minute fiel beim FCS aber auch noch Spielmacher Daniel Papajewski aus. »Daniel war schon vor dem Spiel schwindelig, es ging dann einfach nicht mehr.« Karim Ezzine, aus beruflichen Gründen sechs Wochen ohne Trainings- oder Spielpraxis, nahm seinen Platz auf der Mittel-Position ein. Nach den ersten 30 Minuten führten die Stukenbrocker mit 16:14, aber nach dem Wechsel machten die Gäste es dem FC schwerer. »Wir haben es nicht geschafft, unser Tempospiel durchzuziehen und waren vorne viel zu harmlos.« Auf der anderen Seite machte »ein langer Rückraumspieler« den Stukenbrockern das Leben schwer. Torhüter Björn Gohl bekam jetzt weniger Bälle zu fassen. Nach dem Ausgleich setzte sich Schloß Neuhaus ab, aber Menkes Team gelang kein Comeback mehr. »Wir hatten einfach nicht mehr die Energie, auch wenn wir es versucht haben.«

 Am Ende mussten sich die dezimierten Hausherren mit dem 26:28 und der vierten Saisonniederlage abfinden. »Mit den Verletzungen war es heute wie verhext. Ist natürlich eine gute Ausrede, aber eigentlich hätten wir – auch vom spielerischen Niveau her – gewinnen müssen.«

 In der Tabelle der 1. Kreisklasse ist der FC Stukenbrock mit 13 Siegen aus 17 Spielen nach wie vor Dritter (26:8 Punkte). »Nach oben brauchen wir nicht zu schauen, wir müssen erstmal sehen, dass wir fit werden und gut trainieren«, lautet das Ziel, das Peter Menke ausgibt.

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