Wegen DLV-Maßnahme herrscht Unmut bei den Verantwortlichen in Clarholz Star-Trio sagt das Meeting kurzfristig ab

Herzebrock-Clarholz (mani). Der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) hat vor dem 15. Clarholzer Sparkassen-Hochsprungmeeting am Sonntag für Unmut bei gesorgt. Weil er kurzfristig ein Trainingslager mit Kaderlehrgang einberufen hat, muss Chef-Organisator Siegfried Klapper auf drei deutsche Stars verzichten.

Auf Hochsprung-Star Mateusz Przybylko (links) muss Chef-Organisator Siegfried Klapper bei der 15. Auflage des Sparkassen-Hochsprung-Meetings an diesem Sonntag verzichten.
Auf Hochsprung-Star Mateusz Przybylko (links) muss Chef-Organisator Siegfried Klapper bei der 15. Auflage des Sparkassen-Hochsprung-Meetings an diesem Sonntag verzichten.

Neben dem Olympia- und WM-Teilnehmer sowie mehrfachen deutschen Meister Eike Onnen (LG Hannover) wird auch Vorjahressieger und Meeting-Rekordhalter Mateusz Przybylko (Bayer Leverkusen) sowie Falk Wendrich (LAZ Soest) nicht erscheinen.

Prominentes Trio hatte mündlich bereits zugesagt

Besonders bitter: Das prominente Trio, das erstmalig nicht dabei ist, hatte eigentlich vor, zu starten. »Ich hatte von allen drei eine mündliche Zusage, aber dann hat der DLV das Trainingslager einberufen. Die drei haben mir abgesagt und noch mal bedauert, wie leid es ihnen tut«, berichtete Chef-Organisator Siegfried Klapper.

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Für uns und das Publikum ist das natürlich ganz ärgerlich

Siegfried Klapper

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»Für uns und das Publikum ist das natürlich ganz ärgerlich«, kann Klapper nicht nachvollziehen, weshalb der Verband zu Beginn der Wettkampfzeit die verbindliche Trainingsmaßnahme durchführen lässt.

86 Teilnehmer sorgen für ein Rekord-Feld

Trotz des Frusts gibt es auch Grund zur Freude: Mit 86 Teilnehmern verzeichnet das Clarholzer Sparkassen-Hochsprungmeeting bei seiner 15. Auflage ein Rekord-Teilnehmerfeld.

»Zudem kann es gut sein, dass der Wettkampf trotz des Fehlens der drei absoluten Spitzenspringer noch spannender wird. Wir haben ein sehr gutes Starterfeld und eine ganze Reihe von Athleten, die zwischen 2,10 und 2,20 Meter springen können«, sagt Siegfried Klapper.

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