TSG Harsewinkel empfängt heute SuS Oberaden zum Spitzenspiel Den »Cobras« die Zähne ziehen

Harsewinkel (WB). Heute Abend gilt es für die TSG Harsewinkel: Im Heimspiel gegen den SuS Oberaden wird sich ab 19.30 Uhr zeigen, wer die Kronprinzenrolle in der Handball-Verbandsliga übernehmen wird und sich am ehesten Hoffnungen machen darf, in der kommenden Saison in der Oberliga aufzulaufen.

Von Dirk Heidemann
So entschlossen wie hier Pascal Pelkmann will die TSG Harsewinkel heute Abend im Nachholspiel gegen den SuS Oberaden zu Werke gehen. Der Sieger der Partie verbessert sich in der Tabelle der Handball-Verbandsliga auf Aufstiegsplatz zwei.
So entschlossen wie hier Pascal Pelkmann will die TSG Harsewinkel heute Abend im Nachholspiel gegen den SuS Oberaden zu Werke gehen. Der Sieger der Partie verbessert sich in der Tabelle der Handball-Verbandsliga auf Aufstiegsplatz zwei. Foto: Wolfgang Wotke

Der nicht aufstiegsberechtigte Spitzenreiter LIT Tribe Germania II (30:8 Zähler) zieht in der Handball-Verbandsliga unterdessen einsam seine Bahnen und hat auch im jüngsten Spiel gegen die TSG Harsewinkel beim klaren 31:23-Erfolg eindrucksvoll dokumentiert, dass er nicht gewillt ist, diese Position noch einmal abzugeben. Dahinter geht es eng zu. HC TuRa Bergkamen (24:14 Punkte), Oberaden (23:13), Harsewinkel (22:14) sowie Emsdetten II (20:16) – aus diesem Kreis dürfte der künftige Handball-Oberligist kommen. »Unsere Saison ist schon positiv gelaufen. Jetzt wollen wir versuchen, sie weiter positiv zu gestalten«, sagt TSG-Trainer Manuel Mühlbrandt, der Oberaden allerdings in der Favoritenrolle sieht. Nicht nur, was den heutigen Abend betrifft, sondern auch im Hinblick auf den Aufstieg. »Von der Qualität und auch der Quantität her ist Oberaden die Mannschaft, die es am ehesten machen wird. Mit Alexandro Katsigiannis haben sie einen super Mittelmann, der als Spielertrainer noch 55 Minuten pro Spiel auf der Platte steht«, so Mühlbrandt.

Erschwerend dürfte für die TSG hinzukommen, dass Oberaden mit reichlich Wut im Bauch nach Harsewinkel reisen wird. Zum einen ist da das verlorene Derby gegen Bergkamen, vor 1000 Zuschauern unterlag der SuS am vergangenen Samstag mit 22:23. Zum anderen ist da die am 3. Februar ausgefallene Partie bei der TSG, als die aus Minden kommenden Schiedsrichter im Schnee feststeckten. Katsigiannis plädierte damals dafür, auf ein Ersatzgespann zu warten, die an diesem Abend ersatzgeschwächten Harsewinkeler pochten auf eine Neuansetzung. Nachdem sich beide Vereine nicht auf einen Termin verständigen konnten, sprach Staffelleiter Andreas Tiemann ein Machtwort und setzte die Partie für heute Abend an.

»Wir werden mit allem, was wir haben, dagegenhalten«, verspricht Manuel Mühlbrandt den »Cobras« einen heißen Tanz und setzt dabei auf die Unterstützung durch das heimische Publikum. In eigener Halle hat die TSG in dieser Saison erst drei Punkte abgegeben, hier liegt auch der Schlüssel für einen möglichen Aufstieg. Denn auch Bergkamen muss noch in Harsewinkel antreten, die Partie wurde auf Freitagabend, 13. April, um 20.30 Uhr vorverlegt. Insgesamt fünf Mal genießt die TSG noch Heimrecht, dem gegenüber stehen nur drei Auswärtsaufgaben.

»An sehr guten Tagen können wir jede Mannschaft schlagen, an schlechten aber auch gegen jede Mannschaft verlieren. Meine Aufgabe ist es, dass aus den sehr guten Tagen mehr werden«, sagt Manuel Mühlbrandt, der auf seinen kompletten Kader zurückgreifen kann. Johnny Dähne und Moritz Schneider hatten bereits am vergangenen Samstag ihre Comebacks gefeiert. Wird es heute ein sehr guter Abend, dann hält die TSG im Aufstiegsrennen alle Trümpfe in der Hand.

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