»Herr Struff, wie ist es eigentlich, der Held beim Davis-Cup zu sein?« – Weber an Heimspiel interessiert Zverev crasht Struff-Auftritt

Rotterdam/Halle (WB/star/tip). Halles Bundesliga-Star Jan-Lennard Struff ist in Rotterdam bei einem TV-Interview von seinem Davis-Cup-Teamkollegen Alexander Zverev überrascht worden. Dieser schlüpft in die Rolle des Reporters und sorgt für Lacher im Netz.

Plötzlich Reporter bei Sky: Alexander Zverev interviewt Jan-Lennard Struff.
Plötzlich Reporter bei Sky: Alexander Zverev interviewt Jan-Lennard Struff. Foto: Facebook-Screenshot

Plötzlich nimmt Zverev dem Sky-Reporter das Mikro aus der Hand übernimmt das Interview. »Herr Struff, wie ist es eigentlich, der Held beim Davis-Cup zu sein?«, fragt er seinen Teamkollegen.

Der wehrt ab: »Ich glaub du bist der Held, oder nicht?!« – »Ich? Ich hab erst zwei Matches in meinem Leben gewonnen«, gibt Zverev zurück und legt noch einen drauf: »Das Doppel war das entscheidende.«

 Dank eines furiosen Fünf-Satz-Sieges von Jan-Lennard Struff und Tim Pütz vom TC Blau-Weiß Halle gegen John Peers (Nummer vier der Doppel-Weltrangliste sowie Grand-Slam-Sieger und Weltmeister) und Matthew Ebden hat sich das deutsche Davis-Cup-Team im Erstrunden-Duell in Australien die Chance auf das erste Viertelfinale seit vier Jahren erhalten.

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Davis Cup: Halle an Heimspiel interessiert

Ralf Weber, der Turnierdirektor der Gerry Weber Open, hat indes das Tennisstadion in Halle als Austragungsort bei künftigen deutschen Heimspielen im Davis Cup ins Spiel gebracht. Der Vorstandsvorsitzende der Gerry Weber AG sagte bei der Vorstellung
des Gerry Weber Team BW Halle : »Ein Heimspiel unseres Davis-Cup-Teams ist für uns immer eine Überlegung wert.«

Dass zu der bislang einzigen Davis-Cup-Partie in Halle (Februar 2006: Deutschland gegen Frankreich 2:3) keine weitere hinzugekommen sei, habe laut Weber sportliche oder terminliche Gründen gehabt.

Jetzt hätten sich nicht nur die Erfolgsaussichten der DTB-Auswahl stark verbesser.

In diesem Jahr können die Deutschen, die im Viertelfinale in Spanien antreten, erst im Endspiel in den Genuss des Heimvorteils kommen. Da im Davis Cup das Heimrecht zwischen den beteiligten Verbänden wechselt, steht fest, dass Deutschland im Falle eines Halbfinaleinzugs in Frankreich oder Italien spielen müsste. Das Haller Interesse gelte aber langfristig, so Weber: »Wenn es in diesem Jahr nicht klappt, dann vielleicht im nächsten.«

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