Personeller Aderlass bei den Handballerinnen: Halle steigt aus der 3. Liga freiwillig um drei Klassen ab Unions Zukunft heißt Landesliga

Halle (WB). In Halle endet eine 40-jährige Ära: Seit der TV Künsebeck während der 1970er-Jahre in der damals zweitklassigen Regionalliga Furore machte, waren die Handballerinnen immer zumindest in der vierthöchsten deutschen Spielklasse dabei. Jetzt steht fest, das die HSG Union 92 Halle nach dem Abstieg aus der 3. Liga kommende Saison nur noch in der Landesliga spielen wird.

Von Gunnar Feicht
Für Edda Sommer und Union Halle ist das Heimspiel gegen Blomberg am Samstag die letzte Partie auf überregionaler Leistungsebene.
Für Edda Sommer und Union Halle ist das Heimspiel gegen Blomberg am Samstag die letzte Partie auf überregionaler Leistungsebene. Foto: Sören Voss

Nach dem personellen Aderlass zum Ende dieser Saison hat der Vorstand der Spielgemeinschaft unter Vorsitz von HSG-Chef Ernst-August Stüssel jetzt endgültig beschlossen, nicht in der Oberliga weiterzuspielen. Die erste Mannschaft wird freiwillig zwei weitere Klassen absteigen – vom Dritt- zum Sechstligisten. Ernst-August Stüssel: »Wir haben alle Aspekte abgewogen. Natürlich stimmt mich das nach den erfolgreichen Jahren sehr traurig. Aber wir sind zu dem Schluss gekommen, dass es aus Verantwortung für den gesamten Verein die beste Lösung ist.«

Den ausführlichen Bericht lesen Sie am Freitag, 22. April, im WESTFALEN-BLATT, Lokalsport Halle.

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