Verbandsliga: Hörster 26:32-Rückschlag gegen hoch motivierte HSG Hüllhorst Diesmal nicht das Limit erreicht

Halle-Hörste (guf). Nach zuvor drei Siegen in Folge hat Handball-Verbandsligist TG Hörste die erste Niederlage mit dem Trainertrio Baier/Brinkmann/Weide kassiert: Als Folge des 26:32 (13:15) bei HSG Hüllhorst spitzt sich der Abstiegskampf auf das bevorstehende »Endspiel« gegen Spradow zu.

Gefrustet und angeschlagen: Heiko Schuster traf die Niederlage mit doppelter Härte.
Gefrustet und angeschlagen: Heiko Schuster traf die Niederlage mit doppelter Härte. Foto: Volker Krusche

»Die Leistung war nicht enttäuschend. Aber wir haben nicht am absolut obersten Limit gespielt. Und das müssen wir, um Verbandsligaspiele zu gewinnen.« Matthias Baier brachte den Unterschied auf den Punkt: Die Hausherren waren bis in die Haarspitzen motiviert, wollten unbedingt die letzten Sicherheitspunkte einfahren und feierten sie hinterher ausgelassen mit ihren Anhängern.

Die Hörster stemmten sich zwar nach Kräften dagegen, erreichten aber speziell in der Deckung nicht ihre Bestform. »Wir sind oft einen halben Schritt zu spät gekommen. Obwohl wir uns auf Torjäger Arne Kämper und das Zusammenspiel mit Kreisläufer Kreft vorbereitet hatten, konnten wir es letztlich nicht entscheidend unterbinden«, sagte Baier. Nach 9:15-Rückstand kämpften sich die Hörster mit vier Toren in Folge zum 13:15-Pausenstand heran. Doch auch nach dem Wechsel blieb Arne Kämper (sein Vater Dirk warf früher Zweitliga-Tore für Versmold) »das größte Problem« (Baier). Nach dem 16:21 durch den Halblinken ordneten die TG-Trainer eine Manndeckung an. Aber die dadurch größeren Räume nutzte die HSG geschickt, der bullige Kreisläufer Christopher Kreft war kaum zu kontrollieren. Die Hörster verkürzten zwar noch mehrfach auf drei Tore Differenz, scheiterten jedoch im Abschluss zu oft an sich selbst oder am starken Keeper Laroche, um der Partie noch eine Wende zu geben. Besonders schmerzhaft endete das Spiel für Heiko Schuster, der von einer gegnerischen Wurfhand im Gesicht getroffen wurde, und hofft, dass kein Knochen gebrochen ist.

HSG Hüllhorst: Laroche/Schnute; Meyer, Kämper (10/4), Tiemann (2), Bartsch (4), Budde (1), Wiemann, Halstenberg, Blomenkamp (1), Kleffmann (1), Depping, Kreft (6), Heidenreich (6).

TG Hörste: Krause/Gwinner (im Wechsel); Weise, Kröger (2), Klack, Schuster, Schäper (3), Weigel (1), Sunderbrink, Tarner (11/4), Kaiser (4), Wagemann (2), Steinlechner (3).

Stationen: 6:2, 10:5 (19.), 11:8, 15:9 (26.), 15:13 – 17:15 (33.), 21:16 (38.), 24:18, 25:22 (45.), 28:25 (55.), 29:26 (57.), 32:26.

So geht’s weiter: Sa., 16. April, 19.15 Uhr HSG Spradow.

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