FSV Gütersloh plant zweigleisig – Schmücker sagt zu – Liga-Letzter will Revanche Zeichen in schwerer Phase

Gütersloh (WB). In Schleswig-Holstein erwartet die Fußballerinnen des FSV Gütersloh beim SV Henstedt-Ulzburg, dem Tabellenletzten der 2. Bundesliga, an diesem Sonntag um 14 Uhr eine der vermeintlich einfachsten Aufgaben der Saison. Ganz und gar nicht leicht hat es dagegen Geschäftsführer Michael Horstkötter mit den Planungen für die Spielzeit 2018/19.

Von Christian Bröder
Birgitta Schmücker hat beim FSV Gütersloh mündlich zugesagt, ihren Vertrag für die nächste Saison verlängern zu wollen.
Birgitta Schmücker hat beim FSV Gütersloh mündlich zugesagt, ihren Vertrag für die nächste Saison verlängern zu wollen. Foto: Wolfgang Wotke
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Man hängt in der Luft. Wir gehen zwar davon aus, dass wir es schaffen, denn die Mannschaft ist stark genug, aber es gibt halt keine Garantie.

Michael Horstkötter

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Bleibt der Klub aus der Tönnies-Arena Tabellensiebter, müsste er in einer aufwendigen Relegation um die Qualifikation für die neue eingleisige 2. Liga kämpfen. Oder schafft er doch noch den Sprung unter die Top Sechs? Die Ungewissheit sorgt für Probleme. »Man hängt in der Luft. Wir gehen zwar davon aus, dass wir es schaffen, denn die Mannschaft ist stark genug, aber es gibt halt keine Garantie. Deshalb planen wir zweigleisig«, erklärt Horstkötter.

DFB bestätigt Eingang der Lizenzunterlagen

Thema Zulassung: Die Lizenzunterlagen für die 2. Bundesliga hat der FSV bereits am vergangenen Dienstag und somit rechtzeitig vor dem Fristende am nächsten Donnerstag vollständig eingereicht. Das hat der DFB bereits bestätigt. Um für alle Fälle gewappnet zu sein, soll bis spätestens zum 3. April auch noch ein Paket hinsichtlich der Regionalliga-Zulassung geschnürt werden.

Birgitta Schmücker will verlängern, weitere Eckpfeiler sollen folgen

Der Kader: Birgitta Schmücker (30), seit 2006 beim FSV und dienstälteste Akteurin, hat in dieser Woche mit ihrer Zusage für eine weitere Saison ein Zeichen gesetzt. Die Vertragsunterzeichnung ist für Anfang nächster Woche geplant. Danach sollen weitere Eckpfeiler (Hermes, Lange, Aradini) folgen.

Die aktuelle Situation: Nach der zweiwöchigen Spielpause, in der ein Test gegen die Männer des SV Spexard III 1:6 verloren ging, geht es zu Schlusslicht Henstedt, ehe der Viertletzte Delmenhorst kommt (18. März, 14 Uhr). »Aus den Spielen müssen sechs Punkte her, um oben dran zu bleiben«, fordert Horstkötter. Nach dem 9:2 im Hinspiel weiß Trainerin Britta Hainke aber auch: »Henstedt wird mit seinen Topspielerinnen Vera Homp und Alina Witt Revanche nehmen wollen.«

Hermes und Lückel sind wieder erkrankt und fallen aus

Personelle Lage: Marina Hermes (Erkältung) und Lena Lückel (Mandel-Entzündung) fallen weiter aus, ebenso Marie Pollmann, Melissa Klüppel und Pauline Berning. Gefordert sind die jungen Anna Aehling (Verteidigung) und Noreen Günnewig (Mittelfeld).

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