Der Wunsch aller Trainer bei der GT-Stadtmeisterschaft im Hallenkick Viel Spaß und keine Verletzten

Gütersloh (WB). Die »13« gilt im Volksmund als Unglückszahl, was aber in der Regel nicht zutrifft. Da müssen sich die Organisatoren der 13. Gütersloher Stadtmeisterschaft im Hallenfußball wohl keine Sorgen machen, wenngleich die ominöse 13 bei diesem Event noch zweimal auftaucht.

Von Uwe Caspar
Topfavorit FC Gütersloh, hier Ex-Spieler Khalil Rhilane, scheitert im vergangenen Jahr im Halbfinale nach Neunmeterschießen am späteren Hallenfußball-Stadtmeister Gütersloher TV (im Hintergrund). Kann der A-Ligist den Titel verteidigen?
Topfavorit FC Gütersloh, hier Ex-Spieler Khalil Rhilane, scheitert im vergangenen Jahr im Halbfinale nach Neunmeterschießen am späteren Hallenfußball-Stadtmeister Gütersloher TV (im Hintergrund). Kann der A-Ligist den Titel verteidigen? Foto: Wolfgang Wotke

So dauern die Spiele jeweils 13 Minuten. Und die Vorrunde an diesem Wochenende beginnt ausgerechnet am 13. des aktuellen Monats. Die Zahl der teilnehmenden Mannschaften indes beträgt 14: In zwei Gruppen kämpfen am Samstag und Sonntag je sieben Teams um den Einzug in die Endrunde am 21. Januar, für die sich die ersten vier jeder Gruppe qualifizieren. Die Chance aufs Weiterkommen ist also für alle groß. Auch für den Vorjahres-Überraschungssieger. »Ich hoffe, dass wir zumindest den Sprung in die Endrunde schaffen. Aber viel wichtiger ist für mich, dass sich keiner meiner Akteure schwerwiegend verletzt«, erklärt Jakob Bulut, der Trainer des Kreisligisten Gütersloher TV. Der GTV gewann im Vorjahr des Finale gegen den damaligen Veranstalter Tur Abdin locker mit 5:1. In der Gruppe B treffen die »Turner« am Sonntag auf Westfalenligist SV Spexard, Türkgücü, Blau-Weiß 98 (beide A-Liga), TuS Friedrichsdorf, (Bezirksliga) SCE Gütersloh (B-Liga) und Ausrichter ASC Suryoye (C-Liga), der als krasser Außenseiter aufläuft.

In der A-Gruppe, wo schon am Samstag der Ball rollt, sind Oberligist FC Gütersloh und Bezirksligist SV Avenwedde die ranghöchsten Klubs. Den besonderen Reiz macht hier aus, dass mit Aramäer, Assyrer und Tur Abdin gleich drei A-Ligisten für »internationales Flair« sorgen. Mit dem 1. FC Isselhorst und SC Blankenhagen mischen zwei B-Ligisten mit. »Wir haben zwar eine ordentliche Hallentruppe, hegen aber trotzdem keine allzu großen Ambitionen. Der Spaß soll im Vordergrund stehen«, betont Levent Cayiroglu, Trainer des SV Avenwedde.

Ähnlich sieht es auch sein Kollege Fatmir Vata. Der Coach des FC Gütersloh wird wie 2017 das Geschehen wieder von der Tribüne aus verfolgen – Lars Beuckmann und Matthäus Wieckowicz sollen das Team betreuen. Vata fordert nicht den Titel, er duldet aber auch keinen Schlendrian. So wie im vergangenen Jahr: Da kam der FCG-Trainer einmal von der Tribüne runter, um seinen Spielern kräftig die Leviten zu lesen. Danach rissen sie sich zusammen.

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