Sammelaktion von Vata und Hunt sorgt beim FCG für Begeisterung – SCW enttäuscht »Allerhöchsten Respekt«

Gütersloh (WB). Zakaria Azrioual blickt ungläubig auf sein Handy, als er dort am Samstagmorgen den Artikel aus dem WESTFALEN-BLATT liest. Wie diese Zeitung exklusiv berichtet hat, haben Trainer Fatmir Vata und sein »Co« Marc Hunt 20.000 Euro für die Mannschaft des FC Gütersloh gesammelt.

Von Dirk Heidemann     
Saban Kaptan (rechts) im Laufduell mit dem Wiedenbrücker Jan Hötting. Der Mannschaftskapitän des FC Gütersloh zeigt sich von der Sammelaktion des Trainer-Duos Vata/Hunt begeistert: »Wir alle freuen uns, dass jetzt ein Großteil der Dezember-Gehälter gezahlt wird.«
Saban Kaptan (rechts) im Laufduell mit dem Wiedenbrücker Jan Hötting. Der Mannschaftskapitän des FC Gütersloh zeigt sich von der Sammelaktion des Trainer-Duos Vata/Hunt begeistert: »Wir alle freuen uns, dass jetzt ein Großteil der Dezember-Gehälter gezahlt wird.« Foto: Wolfgang Wotke

»Wir alle freuen uns natürlich, dass jetzt auch ein Großteil der Dezember-Gehälter gezahlt werden kann und jeder wieder ein bisschen Geld für sich hat. Denn viel ist es ja ohnehin nicht«, sagt Kapitän Saban Kaptan über die Aktion, von der die Mannschaft im Vorfeld nichts geahnt hatte. »Fatmir und Marc haben dafür den allerhöchsten Respekt verdient. Wir wollen das mit Leistung zurückzahlen«, sagt Cinar Sansar, der gestern im Testspiel gegen den Fußball-Regionalligisten SC Wiedenbrück nicht mitwirken kann.

Fatmir Vata sieht einen klar Unterschied zum 0:3 im Sommer

Und obwohl es nur ein Vorbereitungsspiel ist, zahlen die Spieler des Oberligisten bei der knappen 0:1 (0:0)-Niederlage bereits mit Leistung zurück. »Man hat einen klaren Unterschied zum 0:3 im Sommer gesehen. Diesmal waren eine Klasse besser als Wiedenbrück. Die hatten ein paar Freistöße, aber haben sie sonst auf unser Tor geschossen?«, fragt Fatmir Vata. Die Antwort: Nein.

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Da hätte ich auch einen Einkaufswagen hinstellen können. Da wäre der Ball wenigstens mal reingeflogen.

Alfons Beckstedde

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Der FCG hat die klar besseren Chancen, vor allem durch den quirligen Rhilane, dem unter anderem ein regulärer Treffer (29.) aberkannt wird. »Ich vermisse bei einigen, dass sie sich permanent empfehlen. Wenn ich hinten dran bin, muss ich jedes Spiel nutzen, um mich anzubieten«, sagt SCW-Trainer Alfons Beckstedde, der bewusst auf eine ganze Reihe an Stammspielern verzichtet und entsprechend enttäuscht ist. Als Beispiel nennt er Stürmer Tobias Puhl: »Da hätte ich auch einen Einkaufswagen hinstellen können. Da wäre der Ball wenigstens mal reingeflogen.« Bereits am Samstag hatten die Wiedenbrücker eine dürftige Vorstellung abgeliefert und mit 1:2 (0:1) gegen den Oberligisten SC Roland Beckum verloren.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag, 30. Januar, im WESTFALEN-BLATT, Lokalsport Gütersloh.

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