SC Verl: Koreaner Park spielt vor – Stöckner zwei Spiele gesperrt Makridis jetzt ein »Fohlen«

Verl/Mönchengladbach (WB). Am Ende ist alles ganz schnell gegangen: Charalambos Makridis (20) hat nach seinem Wechsel vom Fußball-Regionalligisten SC Verl zu Borussia Mönchengladbach bereits am Freitagmorgen bei der U 23 des Bundesligaklubs mittrainiert. Der Youngster, der im Sommer 2013 vom SV Kutenhausen-Todtenhausen an die Poststraße gewechselt war und nach zwei Jahren in der U 19 in der laufenden Saison sein erstes Senioren-Halbjahr (17 Einsätze, vier Tore) absolviert hat, ist beim Regionalliga-Spitzenreiter mit einem Zweieinhalb-Jahresvertrag bis zum 30. Juni 2019 ausgestattet worden.

Von Christian Bröder
Der Ex-Verler Charalambos Makridis (rechts) wird von Nachwuchsdirektor Roland Virkus begrüßt.
Der Ex-Verler Charalambos Makridis (rechts) wird von Nachwuchsdirektor Roland Virkus begrüßt. Foto: Borussia Mönchengladbach

»Ich freue mich riesig, jetzt für Borussia spielen zu dürfen. Das ist eine große Chance für mich«, wird Makridis, den unter anderem auch der BVB, Mainz 05 und Fortuna Düsseldorf im Visier gehabt haben sollen, in einer Pressemitteilung der »Fohlen« zitiert. Er wohnt vorerst im Hotel. Sein Berater Michael Stuckmann erklärt: »Ausschlaggebend war, dass sich die Borussia sehr bemüht hat.« Roland Virkus, Gladbachs Direktor für Jugend und Amateure, begrüßte Makridis im Borussia-Park.

Ablöse für den SC Verl

Beim SC Verl, der eine Ablösesumme kassiert hat, über die Stillschweigen vereinbart wurde, sieht der 1. Vorsitzende Raimund Bertels den Wechsel mit gemischten Gefühlen: »Auf der einen Seite macht es uns stolz, denn es zeigt, was hier für eine gute Jugendarbeit geleistet wird. Andererseits tut es natürlich weh, dass ein so guter Spieler uns verlässt.« Der 49-Jährige schließt weitere Transfers nicht aus.

Die Chance, sich für eine Verpflichtung zu empfehlen, hat in den Tests gegen die Nord-Regionalligisten Norderstedt (Samstag, 14.oo) und Egestorf-Langreder (Sonntag, 14.oo, beide Tönnies-Arena) ein Südkoreaner. Yongwoo Park, ein 22-jähriger Offensivmann, ist aktuell Trainingsgast beim SC Verl. »Er macht bislang einen sehr guten Eindruck«, lobt Trainer Andreas Golombek, über dessen Bekanntschaft zum ehemaligen Unternehmer Jung-Kyun Nam der Kontakt zustande gekommen ist.

Personell pfeift Verl aus dem letzten Loch: Matthias Haeder und Nico Hecker fehlen ebenso wie auch Kevin Kalinowski, Julian Schmidt (beide Erkältung), Viktor Maier (Oberschenkelprobleme), Manuel Rasp (Leistenzerrung) und Julian Stöckner. Letzterer ist nach seiner Roten Karte im Test gegen Lotte (0:5) für zwei Freundschaftsspiele gesperrt worden.

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