20. Auflage ist abgesagt worden und die Fortsetzung ist gefährdet Fürst sperrt Wald: Aus für Cross-Duathlon

Herzebrock-Clarholz (WB/mani). Bittere Pille für den Cross-Duathlon in Herzebrock: Die 20. Auflage, die am 4. Februar stattfinden sollte, fällt aus. Außerdem ist die Fortführung des Ausdauerevents mit über acht Kilometer Laufen und zwölf Kilometer Radfahren in akuter Gefahr.

Günter Sternagel (links) beklagt das Aus des Herzebrocker Cross-Duathlons.
Günter Sternagel (links) beklagt das Aus des Herzebrocker Cross-Duathlons. Foto: Markus Nieländer

Zur Absage sahen sich Günter Sternagel, Radsport-Abteilungsleiter im Herzebrocker SV, und Mit-Organisator Reinhard Klapper gezwungen, nachdem mit dem Fürsten von Bentheim-Tecklenburg keine Einigung über die Nutzung des Waldgebietes »Putz« erzielt werden konnte.

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Die Absage des Waldbesitzers liegt vor. Bedenken gibt es von Seiten des Fürsten wegen eines Haftungsausschlusses.

Günter Sternagel

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»Die ersten Bedenken konnten wir in einem Orts-Termin am 6. Dezember mit dem Verwalter ausräumen, aber dann kam die Zusage immer noch nicht und uns lief in der Organisation die Zeit davon. Darum hatten wir uns zur Absage entschlossen. Mittlerweile liegt mir aber auch die Absage des Waldbesitzers vor. Bedenken gibt es von Seiten des Fürsten wegen eines Haftungsausschlusses«, so Sternagel.

Aufgrund dieser Tatsache sieht der Herzebrocker die Fortsetzung der auch bei hochklassigen Bundes- und Nationalkaderathleten beliebten Veranstaltung gefährdet. »Ich gehe davon aus, dass es das Ende ist. Wir versuchen zwar noch über die Gemeinde mit dem Fürsten in Kontakt zu bleiben, aber ich habe da keine großen Hoffnungen mehr«, erklärte Sternagel.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag, 5. Januar, im WESTFALEN-BLATT, Lokalsport Gütersloh.

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