Titelfavorit schlägt SC Verl vor 786 Zuschauern – Zwei Platzverweise Wunderknabe Wunderlich

Köln (WB). Kein Glück an der Schäl Sick: Die Reise zum rechten Rheinufer hat sich für den SC Verl am 7. Spieltag der Fußball-Regionalliga West nicht besonders gelohnt. Bei Titelfavorit Viktoria Köln verliert die Elf von Andreas Golombek am Samstag mit 1:2 (0:1). Das große Wunder beim Liga-Krösus bleibt aus, weil dieser mit Mike Wunderlich einmal mehr den Mann für besondere Momente in seinen Reihen hat.

Von Christian Bröder
Der frühere Zweitliga-Profi Mike Wunderlich (Mitte) entscheidet das Duell der Kapitäne für sich. Der Kölner trifft, bereitet vor und hält SCV-Keeper Robin Brüseke auf Trab, während Verls Julian Schmidt (rechts) vorm 0:1 ein krasser Fehlpass unterläuft.
Der frühere Zweitliga-Profi Mike Wunderlich (Mitte) entscheidet das Duell der Kapitäne für sich. Der Kölner trifft, bereitet vor und hält SCV-Keeper Robin Brüseke auf Trab, während Verls Julian Schmidt (rechts) vorm 0:1 ein krasser Fehlpass unterläuft. Foto: Ralf Weber

Sein siebter Saisontreffer wird dem 30-jährigen Ex-Zweitligaspieler allerdings auf dem Silbertablett serviert: Ohne Not passt der Verler Kapitän Julian Schmidt im Aufbauspiel nach einer knappen halben Stunde den Ball direkt zum Kölner Pendant mit der Binde. »Ich habe ihn nicht gesehen«, ärgert sich Schmidt.

Nach dem 0:1 sind die Hausherren vor 786 Zuschauern im Sportpark Höhenberg obenauf, ohne aber für großen Wirbel zu sorgen. Weil Viktoria-Coach Marco Antwerpen dagegen infolge mehrerer ungesühnter Fouls die Welle macht, schickt ihn der klare Linievermissen lassende Schiedsrichter auf die schattige Tribüne (40.).

Den ausführlichen Bericht lesen Sie am Montag, 5. September, im WESTFALEN-BLATT, Lokalsport Gütersloh.

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