SC Verl bei Viktoria Köln – Mutti Karin (73) berät Trainer Golombek und erzählt im TV Höhenberg: die andere Welt

Verl  (WB). Dass abgesehen von Nico Hecker und Philip Semlits alle Spieler des SC Verl einsatzbereit sind, dürfte Andreas Golombek vor dem Auswärtsspiel bei Viktoria Köln am Samstag (14 Uhr) wieder mal gehöriges Kopfzerbrechen bereiten. Wäre da nicht seine Mutter Karin. Wer schafft’s in den 18er-Kader? Wie sieht die Startelf auf? »Das berate ich heute Abend noch mit Muttern«, antwortet der 48-Jährige in der Regel vor einem Spiel auf Detailfragen der Presse.

Von Christian Bröder
Katrin Golombek ist bei den Spielen ihres Sohnes Andreas stets dabei und drückt auch am Samstag in Köln die Daumen.
Katrin Golombek ist bei den Spielen ihres Sohnes Andreas stets dabei und drückt auch am Samstag in Köln die Daumen. Foto: Ralf Weber

Ob Mutti nun wirklich als Macher im Hintergrund arbeitet und wie groß ihr Mitspracherecht ist, bleibt »Golos« Geheimnis. Ganz offen hat sich die 73-Jährige dagegen unter der Woche im Fernsehen als Anhängerin des SC Verl und der SG Wattenscheid geoutet.

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Köln ist ein Brocken und hat finanziell andere Möglichkeiten als wir

Andreas Golombek

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Als Sohn Andreas am Dienstagabend von Borgholzhausen aus als TV-Experte bei »Sport 1« die Partie zwischen SF Siegen und seinem Ex-Klub Wattenscheid (3:4) begleitet, holt dessen Kumpel Jörg Dahlmann (Kommentator) auch Mutter Karin mit ins Boot. Die ist übrigens so fußballbegeistert, dass sie vor zwei Jahren ihren 71. Geburtstag am Spieltag im Verler Stadion gefeiert hat. Gegner ist damals Viktoria Köln gewesen, das Spiel 0:1 ausgegangen.

Seitdem hat Verl den Platz auch in sämtlichen weiteren Partien mit der »Millionentruppe« als Verlierer verlassen. Zuletzt ist das beim 2:3 im Rückspiel der Serie 2015/16 der Fall gewesen: am 9. April durch einen unberechtigten Foulelfmeter in der 90. Minute. »Das war ja Beschiss damals«, erinnert sich Golombek nur ungern. Der angehende Fußballlehrer hofft zwar, mit den Seinen der Viktoria eine Bedrohung werden zu können, weiß aber auch: »Köln ist ein Brocken und hat finanziell ganz andere Möglichkeiten als wir.«

Kölner Etat bemisst mehr als das Dreifache des Verlers

Stimmt! Mit aktuell 3,5 Millionen Euro, in Hochzeiten mehr als 5 Millionen, soll der Etat aus dem Rheinland mehr als das Dreifache des ostwestfälischen Budgets bemessen.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie in der Wochenend-Ausgabe im WESTFALEN-BLATT, Lokalsport Gütersloh.

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