FSV Gütersloh schlägt Schlusslicht – Hattrick durch Grünheid – Neuer Jugendleiter – Kooperation mit TuS Lipperode 5:1 lenkt von Unruheherden ab

Rheda-Wiedenbrück (WB). Der Unruhe im Gesamtverein begegnen die Zweitliga-Fußballerinnen des FSV Gütersloh am Sonntag mit einem 5:1 (4:0) über den Tabellenletzten Holstein Kiel. Während die »Zebras« vom MSV Duisburg nach ihrem 1:0 in Cloppenburg am 18. Spieltag mit dem vorzeitigen Titelgewinn die Rückkehr in die 1. Bundesliga feiern, bekommt es die Elf von Christian Franz-Pohlmann mit »Störchen« zu tun, die sich zu Anfang wie ein Hühnerhaufen präsentieren.

Von Christian Bröder
Die Gütersloher Angreiferin Sarah Grünheid (links) erwischt am Sonntag in der Tönnies-Arena einen Sahnetag. Gegen Schlusslicht Holstein Kiel gelingen der 25-Jährigen drei Treffer. Mit dem Hattrick baut die Nummer 21 ihr Saisonkonto auf elf Tore aus.
Die Gütersloher Angreiferin Sarah Grünheid (links) erwischt am Sonntag in der Tönnies-Arena einen Sahnetag. Gegen Schlusslicht Holstein Kiel gelingen der 25-Jährigen drei Treffer. Mit dem Hattrick baut die Nummer 21 ihr Saisonkonto auf elf Tore aus. Foto: Henrik Martinschledde

Gerade einmal zwölf Minuten dauert es, ehe des FSV vor 132 Zuschauern in der Tönnies-Arena mit 4:0 führt. Sarah Grünheid verlängert einen Freistoß per Kopf ins Netz und schraubt mit dem Hattrick (2./7./54.) ihr Saison-Trefferkonto auf elf Tore. Annabel Jäger langt zweimal binnen vier Minuten (9./12.) zu. Die so gut wie abgestiegenen Gäste aus dem Norden lassen jedweden Nachweis ihrer Zweitligatauglichkeit vermissen.

Das Chancenverhältnis von 11:0 zur Pause und insgesamt 20:3 spricht Bände. Angesichts der Unterlegenheit wirkt auch das Fazit vom Kieler Coach Christian Fischer wie das Herunterspulen einer Tonsequenz: »Ja, es ist ein deprimierendes Ergebnis. In den ersten elf Minuten wurden wir überrollt. Und wir konnten uns glücklich schätzen, nicht höher zurückzuliegen.«

Auf Gütersloher Seite ist Geschäftsführer Michael Horstkötter nach turbulenten Tagen mit der Vertragsauflösung von Chefcoach Christian Franz-Pohlmann und dem von Misstönen begleiteten Rücktritt von Reserve-Trainer Heinz-Georg Hillemeyer derweil sichtlich um »good vibrations« bemüht. Der 53-Jährige kündigt für die kommenden Wochen eine Aufstockung des nach wie vor nur aus ihm und Sebastian Kmoch (1. Vorsitzender) bestehenden zweiköpfigen Vorstands an.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie am Montag, 18. April, im WESTFALEN-BLATT, Lokalsport Gütersloh.

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