Strittiger Elfmeter in 90. Minute bringt aufopferungsvoll kämpfende Verler um den Lohn Bläsers Pfiff: Blankes Entsetzen!

Köln (WB/cbr). 17:3 Großchancen, drei Pfosten- und ein Lattentreffer zeugen im Fußball von einer eindeutigen Angelegenheit. Zweifelsfrei lässt sich hieraus auch die erdrückende Überlegenheit erkennen, mit der Viktoria Köln am Samstag das Tor des SC Verl belagert hat. Am Ende steht jedoch ein knappes 3:2 (0:1) für die Rheinländer. Das mag zwar verdient sein, fällt in seiner Entstehung aber über alle Maßen glücklich!

Verzweifelte Umstimmungsversuche der Verler: Schiedsrichter Benjamin Bläser (Mitte) lässt sich jedoch von Nico Hecker (von links), Mario Bertram, Jannik Schröder, Fabian Großeschallau und Julian Schmidt in seiner Elfmeterentscheidung nicht mehr umstimmen.
Verzweifelte Umstimmungsversuche der Verler: Schiedsrichter Benjamin Bläser (Mitte) lässt sich jedoch von Nico Hecker (von links), Mario Bertram, Jannik Schröder, Fabian Großeschallau und Julian Schmidt in seiner Elfmeterentscheidung nicht mehr umstimmen. Foto: Ralf Weber

Wieso? Erst durch einen äußerst umstrittenen, von Ex-Profi Mike Wunderlich verwandelten Foulelfmeter in allerletzter Sekunde gelingt dem einstigen Titelanwärter der Regionalliga West das Siegtor (90.). Zuvor löst Schiedsrichter Benjamin Bläser (Niederzier) mit seinem Pfiff, als Rene Klingenburg aus einem undurchsichtigen Gedränge heraus zu Boden geht, blankes Entsetzen bei allen Verlern aus. Beteiligt an der Situation sind neben dem Kölner Sebastian von Santen Jannik Schröder, Julian Schmidt und Daniel Mikic. Letzteren vermutet der 29-jährige Unparteiische als Kontaktgeber. Doch eine elfmeterreife Berührung bestreiten die Verler vehement.

»Wir sind hier beschissen worden, ganz klar«, lässt Trainer Andreas Golombek direkt nach Abpfiff seinem Temperament freien Lauf.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie am Montag, 11. April, im WESTFALEN-BLATT, Lokalsport Gütersloh.

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