Gespräch zwischen der Stadt und dem FC Gütersloh Heidewald: Verkauf der Namensrechte?

Gütersloh (WB). Der FC Gütersloh sucht weiter nach einer Lösung, um die Zukunft des Vereins in der Oberliga sicherzustellen. Der FCG-Vorsitzende Andre Niermann führt derzeit viele Gespräche, um in der Stadt auszuloten, ob die Finanzierung des Spielbetriebs in der Oberliga dauerhaft möglich ist.

Das Heidewald-Stadion könnte schon bald einen anderen Namen tragen. Die Stadt hat dafür grünes Licht erteilt.
Das Heidewald-Stadion könnte schon bald einen anderen Namen tragen. Die Stadt hat dafür grünes Licht erteilt. Foto: Wolfgang Wotke

Vertreter der Stadt Gütersloh haben nun in einem Gespräch mit Niermann, einen möglichen Verkauf der Namensrechte des Heidewaldstadions ins Spiel gebracht. »Wir können potentiellen Sponsoren das entsprechend in Aussicht stellen«, ist Niermann auf die Resonanz gespannt. Interessenten können sich gerne bei der Stadt Gütersloh oder dem FCG melden.

Gibt es überhaupt Interessenten?

Die Überlegungen des FC Gütersloh, die Oberliga-Mannschaft abzumelden, hat in der Stadt natürlich für viele Diskussionen gesorgt. Vorstand und Aufsichtsrat kommt es dabei auf eine nachhaltige und auf die nächsten Jahre angelegte Finanzierung des Spielbetriebs an. Sollte es gelingen, die Namensrechte des Heidewaldstadions zu verkaufen, wäre das für den Verein natürlich ein wichtiger Schritt zu einer Lösung. Entscheidend dabei ist aber, ob es in der Gütersloher Wirtschaft auch entsprechende Interessenten gibt.

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Wenn das eine Möglichkeit ist, den FCG zu retten, sollte man darüber nachdenken. Ein potentieller Sponsor könnte sich hier bei Oberliga- aber auch bei Freundschaftspielen auf großer Plattform präsentieren. Stadionnamen erscheinen überregional in diversen Zeitungen und elektronischen Medien. Wenn der Sponsor dann noch zum FCG passt und sich der Name harmonisch mit dem alt-ehrwürdigen Heidewald in Verbindung bringen lässt, kann das eine win-win Situation werden.

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