Nach drei Niederlagen in Folge will sich der SC Verl gegen Aufsteiger Rot-Weiß Ahlen Selbstvertrauen zurückholen Gegner und Selbstzweifel besiegen

Verl (WB). Sie sind schon lange nicht mehr zu Gast beim SC Verl gewesen. Es liegt aber nahe, dass sie sich vor dem Heimspiel gegen den früheren Zweitligisten Rot-Weiß Ahlen am Samstag (14 Uhr) in den Köpfen der Spieler des Fußball-Regionalligisten bequem gemacht haben: die Unsicherheit, die Gehemmtheit, die Zweifel. 0:1, 0:1, 0:2 – drei Pleiten in Serie haben ihre Spuren hinterlassen.

Von Christian Bröder
Mit hängenden Köpfen verlassen die Spieler des SC Verl am vergangenen Samstag nach der dritten Pleite in Serie den Sportpark in Lotte. Ohne den gesperrten Daniel Mikic (von links) wollen Hamadi Al Ghaddioui, Robert Mainka & Co. nun zurück in die Erfolgsspur.
Mit hängenden Köpfen verlassen die Spieler des SC Verl am vergangenen Samstag nach der dritten Pleite in Serie den Sportpark in Lotte. Ohne den gesperrten Daniel Mikic (von links) wollen Hamadi Al Ghaddioui, Robert Mainka & Co. nun zurück in die Erfolgsspur. Foto: Ralf Weber

Womöglich an Krücken wird Trainer Andreas Golombek am frühen Samstagnachmittag das Stadion an der Poststraße betreten. Dies ist allerdings eher die Folge einer Operation am linke Knie, der sich der  47-Jährige am Freitagvormittag unterzogen hat. Die von Dr. Wigo Kregehr, dem Mannschaftsarzt von Bundesligist Hannover 96, unter Vollnarkose behandelte Meniskusverletzung hat sich Ex-Profi Golombek vor einiger Zeit im Training zugezogen, als er selber mitgespielt hat. »Ein Arbeitsunfall. ›Golo‹ kickt halt gerne mal mit. Dafür hat jetzt ›Paffi‹ das Abschlusstraining geleitet«, klärt Präsident Raimund Bertels auf.

Während besagter Assistent, Andreas Pavkovic, den Akteuren  am Freitag in physischer Hinsicht letzten Schliff verpasst hat, sind Trainer Golombek unter der Woche vor allem auch psychologische Fähigkeiten abverlangt worden. »Er hat der Mannschaft erklärt, dass sie nicht viel verkehrt gemacht hat, dass sie weiter an sich glauben muss und dass jetzt Gegner kommen, die eben nicht die Stärke von Mönchengladbach, Viktoria Köln oder Lotte haben«, verrät Raimund Bertels. Ob gegen Topteams hin oder her – drei Niederlagen hintereinander sind nur schwer zu verdauen.

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