Wiedenbrück unterliegt Münster 0:1 – M’Bengue neuer Testspieler – Twyrdy erhält Vertrag Nur Kara knackt SCW-Abwehr

Billerbeck/Wiedenbrück (WB). 0:1 gegen einen Drittligisten – das kann sich sehen lassen. Fußball-Regionalligist SC Wiedenbrück ist Mittwochabend sogar das bessere Team. Trotzdem setzt sich Preußen Münster im Vorbereitungsspiel vor 406 Zuschauer in Billerbeck durch.

Von René Wenzel
Die beiden Neuzugänge Sebastian Spinrath (rechts) und Paterson Chato können Mehmet Kara vor dem einzigen Treffer nicht stoppen. Im Testspiel in Billerbeck unterliegt der Regionalligist SC Wiedenbrück dem Drittligisten Preußen Münster mit 0:1.
Die beiden Neuzugänge Sebastian Spinrath (rechts) und Paterson Chato können Mehmet Kara vor dem einzigen Treffer nicht stoppen. Im Testspiel in Billerbeck unterliegt der Regionalligist SC Wiedenbrück dem Drittligisten Preußen Münster mit 0:1. Foto: Daniel Bremehr

»Das war ein sehr guter Test von uns. Wir wollten gut verschieben und auf Konter setzen – das haben die Jungs umgesetzt. Nur im Abschluss müssen wir sicherer werden«, sagt SCW-Coach Alfons »Ali« Beckstedde, der eine eher unbekannte Innenverteidigung auf den Platz im Sportzentrum Helker Berg schickt.

Weil nicht nur Markus Bollmann (Nachuntersuchung) fehlt, laufen Robin Twyrdy (24) und Babacar M’Bengue (23) auf. Während Twyrdy nach zuletzt positiven Eindrücken einen Zweijahres-Vertrag unterzeichnet hat, muss sich M’Bengue (zuletzt MSV Duisburg) erst noch beweisen.

Testspieler beim SCW: Babacar M’Bengue.

Die Wiedenbrücker lassen von Beginn an den Klassenunterschied nicht deutlich werden. Ein Zuspiel von Mariusz Rogowski leitet Neuzugang Herbert Bockhorn direkt auf Kamil Bednarski, der aber zu schwach abschließt (9.). Auch die nächste Chance gehört dem SCW: Massih Wassey, neben Julian Loose einer von zwei Ex-Preußen, bedient Bednarski – Niklas Lomb rettet per Fußabwehr (18.). Wieder Wassey versucht’s sechs Minuten später mal aus der Distanz, verzieht nur knapp.

Der Drittligist kommt erstmals im direkten Gegenzug vor das SCW-Gehäuse: Björn Kopplin lässt Rogowski stehen, flankt auf Mehmet Kara, der ohne große Bedrängnis ins linke Eck einschieben kann (25.). Die beste Gelegenheit auf den Ausgleich verpassen die Schwarz-Blauen nach 34 Minuten. Rogowski spielt einen schnellen Angriff auf Bednarski, der die Kugel auf den zweiten Pfosten flankt – Loose verpasst.

In Durchgang zwei bekommt auch Offensivspieler Stipe Batarilo ab der 67. Minute eine Chance, sich für einen Vertrag zu empfehlen. Von den beiden Teams ist aber auch nach der Auswechslung wenig zu sehen. Wiedenbrück steht weiter in der Defensive gut und setzt kleine Akzente im Spiel nach vorne, bleibt aber nicht so gefährlich wie zuvor.

Die Preußen hingegen legen durch Marcel Reichwein das 2:0 nicht nach (88., 90.). Erst verpasst der Angreifer per Kopf, dann pariert Hölscher. Der SC Wiedenbrück lässt seine größte Möglichkeit durch Bednarski liegen, der ein Wassey-Zuspiel nicht vollenden kann (89.).
Die nächsten Testspiele für den SC Wiedenbrück stehen am Sonntag, 12. Juli, beim Turnier in Spelle-Venhaus auf dem Plan.

SC Wiedenbrück: Hölscher – Volkmer, M’Bengue, Twyrdy (89. Stiens), Rogowski (46. Hüsing) – Spinrath, Chato (83. Wilschrey) – Bednarski, Loose (67. Batarilo) – Wassey, Bockhorn (46. Kotuljac).

Tor: 0:1 Mehmet Kara (25.).

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