HSG Gütersloh verliert trotz einer 18:13-Pausenführung 26:32 – Steffen Feldmann bleibt Nur acht Tore in Hälfte zwei! 

Löhne (WB). Mit nur sieben Feldspielern beim Tabellenzweiten zu bestehen, ist zweifellos ein schwieriges Unterfangen. Doch dass der Einbruch so abrupt gekommen ist, hat die HSG Gütersloh in der Handball-Verbandsliga am Freitagabend doch überrascht.

Als der neunfache Torschütze Marian Stockmann (links) am Freitagabend in Löhne vom VfL Mennighüffen aus dem Spiel genommen wird, läuft bei der HSG Gütersloh nichts mehr zusammen. Der Tabellenzweite in den dunkelgrünen Trikots dreht die Partie.
Als der neunfache Torschütze Marian Stockmann (links) am Freitagabend in Löhne vom VfL Mennighüffen aus dem Spiel genommen wird, läuft bei der HSG Gütersloh nichts mehr zusammen. Der Tabellenzweite in den dunkelgrünen Trikots dreht die Partie.

 Nach einer 18:13-Pausenführung und dem 19:13-Zwischenstand (33.) verliert die Mannschaft von Philipp Christ im vorgezogenen Auswärtsspiel noch mit 26:32. Nur acht Tore gelingen den Gästen aus der Dalkestadt im zweiten Durchgang. Mennighüffen dreht die Partie mit einem Zehn-Tore Lauf vom 16:21 (38. Minute) zum 26:21 (50.) um 360 Grad.

 Als bei den Güterslohern mit nur einem Wechselspieler sowie dem sicherheitshalber im Spielbericht eingetragenen Co-Trainer Olav Schomakers die Kräfte schwinden, läuft nichts mehr zusammen. Der VfL stellt auf eine 5:1-Abwehr um und nimmt Marian Stockmann aus dem Spiel. Zusätzlich legt Mennighüffens Keeper Triantafillou eine deutliche Leistungssteigerung hin. Das ist der Knockout für die HSG: Höhepunkt der Hilflosigkeit ist die 47. Minute, als Steffen Feldmann aus dem Rückraum abzieht und mit Julian Schicht seinen eigenen Kreisläufer trifft. Pech pur! Dabei hatte die HSG in Durchgang eins ein gutes Spiel gemacht und sich dafür mit einem tollen Lauf vom 14:12 zum 18:12 belohnt.

 »Ich mache der Mannschaft keinen Vorwurf. Alle haben gekämpft, aber in der Konstellation war nicht mehr drin. ich hätte schon gern mal gewechselt«, sagt Trainer Christ nach der Niederlage. Eine gute Nachricht aus Gütersloher Sicht hat es immerhin am Donnerstagabend gegeben: Rückraumspieler Steffen Feldmann hat für die kommende Saison zugesagt. Der 22-jährige geht damit in sein drittes Jahr bei den Güterslohern und ist der 13. Spieler für die-Spielzeit 2015/16.

 HSG Gütersloh:Rogalski/Kleeschulte - Schröder (3), Schomakers (n. e.), Stockmann (9), Schicht (2), Kollenberg (2), Torbrügge, Hark, Feldmann (10/2)

 Zuschauer:120

 Schiedsrichter:Röhrle/Rietdorf (Bochum)

 Zeitstrafen:Schicht (10./30.), Stockmann (42.) - drei beim VfL

 Spielfilm: 3:3, 5:7, 11:14, 12:18, 13:18 - 13:19, 16:21, 26:21, 32:26.

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