Vorrunde der Gütersloher Hallenfußball-Stadtmeisterschaft erstmals mit Futsal-Regeln  Kleiner Ball in der Innenstadt 

Gütersloh (WB). »Das Runde muss ins Eckige« gilt auch beim Futsal. An diesem Samstag und Sonntag gehen 16 Teams bei der Sparkassen Hallenfußball-Stadtmeisterschaft an den Start. Erstmals mit neuen Regeln, neuer Pille und in der Innenstadtsporthalle. Ausrichter sind die Aramäer Gütersloh.

Von Rene Wenzel
Philip Kunde verteidigt mit dem SV Spexard den Titel bei der 10. Sparkassen Hallenfußball-Stadtmeisterschaft. 16 Teams kämpfen am Samstag und Sonntag um das Ticket für die Endrunde. Gespielt wird erstmals mit Futsal-Regeln in der Innenstadtsporthalle.
Philip Kunde verteidigt mit dem SV Spexard den Titel bei der 10. Sparkassen Hallenfußball-Stadtmeisterschaft. 16 Teams kämpfen am Samstag und Sonntag um das Ticket für die Endrunde. Gespielt wird erstmals mit Futsal-Regeln in der Innenstadtsporthalle.

Allerdings ist das »Runde« ein besonderer Ball: kleiner, etwas schwerer, weniger stark aufgepumpt und vor allem mit anderen Sprungeigenschaften als ein normaler Fußball. »Wir sind gespannt, wie die Neuheiten bei den Spielern ankommen«, sagt Daniel Ogur, Vorstandsmitglied des Ausrichters. Neu ist neben dem Ball die Spielfeldbegrenzung. Nur noch die Hallenwand wird als Bande verwendet, ansonsten muss der Ball eingekickt werden – es ist das Ende der Bandentricks. Die Tore, im Futsal drei Meter breit, bleiben fünf Meter breit. Die Aramäer Gütersloh sind laut Regelwerk verpflichtet, einen Zeitnehmer zu bestimmen. Dieser muss neben Unterbrechungen auch ein wachsames Auge in der letzten Spielminute beweisen – »Nettospielzeit« lautet hier das Stichwort. »Das kann zu Missverständnissen führen. Wir hoffen aber, dass es ruhig zur Sache geht und keine Hektik entsteht«, berichtet Daniel Ogur.

 Aramäer-Vorsitzender Markus Aydin sagt: »Wir haben uns genau an die Vorgaben gehalten und sind gespannt auf das Feedback. Erfahrungen haben wir mit Futsal überhaupt noch nicht gemacht.« Der Modus bleibt aber der gleiche. Nur die Anzahl der Mannschaften hat sich durch die erstmalige Teilnahme des ASC Suryoye Gütersloh auf 16 erhöht. Für die Endrunde qualifizieren sich acht Mannschaften – die Zweitplatzierten sowie die zwei besten Dritten.

»Die Jungs sollen Spaß haben und erfolgreich auftreten«

 Der SV Spexard hat diese Aufgabe im vergangenen Jahr am besten gelöst und sich den Titel gesichert. SVS-Trainer Mehmet Dagdelen geht nach dem Hallentriple im vergangenen Jahr mit einem Wunsch in das Turnier: »Es darf sich keiner verletzen. Die Jungs sollen Spaß haben und erfolgreich auftreten.« Dass dem Verein der Wettbewerb nicht besonders wichtig ist, zeigt die Wochenendplanung der »Spechte«: Zusammen mit zwölf Kickern reist Dagdelen nach Willingen. Fußball spielen steht hier nicht auf dem Programm. »Wenn ich rechtzeitig zurückreise, werde ich das Turnier besuchen. Ansonsten haben die Jungs mein Vertrauen«, berichtet der Coach, der die Spieler selbst über eine Teilnahme entscheiden lässt.

 Noch im Vorjahr im Finale knapp gescheitert, will Ausrichter Aramäer Gütersloh im Titelgeschäft mitmischen. »Das Minimalziel ist das Erreichen der Endrunde. Natürlich wollen wir dann auch den Pokal holen«, meint Vorstandsmitglied Daniel Ogur. Auch Vorsitzender Markus Aydin rechnet mit guten Chancen. Denn neben Oberligist FC Gütersloh und den beiden Landesligisten SV Spexard und SV Avenwedde zähle der Bezirksligist zum Favoritenkreis.

 Gespielt wird morgen, Samstag, ab 14 Uhr, am Sonntag ab 11.30 Uhr. Die Endrunde ist für Sonntag, 25. Januar, terminiert.

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