Weiter Damentrainer – TSG benennt vor Spiel in Mennighüffen Hessenkämper-Nachfolger  »Mühle« macht es nicht 

Harsewinkel (WB). Der Nachfolger für den zum Saisonende bei der TSG Harsewinkel ausscheidenden Trainer Hagen Hessenkämper ist am gestrigen Abend in kleiner Runde bestimmt worden. Sein Name wird heute vom Verein öffentlich gemacht.

Von Dirk Heidemann
Manuel Mühlbrandt kann sich darauf konzentrieren, Tore für die Handballer der TSG Harsewinkel zu werfen. Als Trainer wird der Routinier weiterhin die Landesliga-Damen betreuen. Wer die Herren übernimmt, wird heute bekannt gegeben.
Manuel Mühlbrandt kann sich darauf konzentrieren, Tore für die Handballer der TSG Harsewinkel zu werfen. Als Trainer wird der Routinier weiterhin die Landesliga-Damen betreuen. Wer die Herren übernimmt, wird heute bekannt gegeben.

Wenige Stunden also vor dem wichtigen Nachholspiel des Handball-Verbandsligisten beim VfL Mennighüffen (heute, 20 Uhr). Der Vorstand der Handballabteilung um Burkhard Schlee-Borren (1. Vorsitzender), Nicolas Kleine (2. Vorsitzender), Heiner Obermeyer (Herrenwart), Fatima Romeira Strake (Damenwärtin) und Axel Schillenkamp (Kassenwart) diskutierte am Donnerstagabend die beiden verbliebenen Modelle. Modell Nummer drei, Manuel Mühlbrandt vom Damen- zum Herrencoach zu »befördern«, war bereits zuvor auf der Strecke geblieben. »Mühlbrandt wird weiter unser Damenmannschaft in der Landesliga betreuen«, erklärte Schlee-Borren auf Anfrage dieser Zeitung.

Der Harsewinkeler Handball-Chef favorisierte für die Verbandsliga-Herren eine Spielertrainer-Lösung, wollte die Entscheidung aber nicht im Alleingang fällen. Daher wurde gestern Abend auch noch einmal die mögliche Verpflichtung eines externen Trainers diskutiert. »Im Vorfeld hatten wir uns die Frage gestellt: Was brauchen wir? Dann wurde zu jedem Modell ein Kandidat gesucht, der in unsere Vereinslandschaft passt. Mit den drei Trainern, von denen wir alle überzeugt sind, haben wir dann gesprochen. Und alle haben auch erklärt, Lust zu haben, die erste Herrenmannschaft zu trainieren«, erläuterte Schlee-Borren den genauen Prozess der Findungsphase.

Hagen Hessenkämper hofft hingegen, dass sich seine Mannschaft heute Abend eher finden wird, als am 16. November. Ein Feueralarm in der Sporthalle Löhne sorgte damals nach 43 Minuten für den Abbruch der Partie beim VfL Mennighüffen – zum Glück für die TSG, die mit 15:21 hinten lag. »Es passte weder vorne noch hinten, alle hatten einen kleinen Blackout. Ich denke aber, dass wir uns so nicht noch einmal präsentieren werden und sich die Mannschaft diesmal geschickter anstellt«, sagt der Harsewinkeler Coach.

Denn es geht in der zweigeteilten Liga um eine Top-Platzierung hinter dem bereits enteilten Spitzenreiter HTV Sundwig/Westig (21:1 Punkte). Kronprinz ist aktuell der VfL Mennighüffen (13:7), doch die TSG (12:8) könnte bei einem Erfolg vorbei- und nach Punkten mit der Spvg. Steinhagen gleichziehen. »Damit würden wir uns im breiten Tabellenmittelfeld eine ideale Ausgangsposition für das neue Jahr schaffen«, sagt Hagen Hessenkämper, dem alle Akteure zur Verfügung stehen.

Mennighüffen geht nach der 34:32-Gala gegen Steinhagen mit breiter Brust in die Partie. Hessenkämpers Pendant, VfL-Trainer Zygfryd Jedrzej, kann auf alle »Stars« wie Marco Büschenfeld, Arne Kröger, Julian Peitzmeier, Malte Krause oder Torhüter Georgios Triantafillou zurückgreifen.

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