FC Gütersloh will Philippe Soethe und Alex Schiller verpflichten – Neues Trikot kommt Niermann plant nächste Schritte 

Gütersloh (WB). »Immer schön den Ball flach halten«, ist einer der Lieblingssätze von André Niermann. Und daran ändert sich für den Präsidenten des FC Gütersloh auch nichts trotz sieben ungeschlagener Spiele in Serie. Der 53-Jährige will den Klub in der Winterpause mit zwei Akteuren verstärken und plant die nächsten Schritte, um den Verein weiter voranzubringen.

Von Christian Bröder
Präsident André Niermann will beim FC Gütersloh weiter für Bewegung sorgen: In der Winterpause möchte der 53-Jährige zwei Akteure verpflichten. Zudem soll schon bald ein neues Trikot präsentiert werden.
Präsident André Niermann will beim FC Gütersloh weiter für Bewegung sorgen: In der Winterpause möchte der 53-Jährige zwei Akteure verpflichten. Zudem soll schon bald ein neues Trikot präsentiert werden.

 »Wir haben schon einiges geschafft, haben aber auch noch einiges vor uns«, erklärt Niermann. Auf einen sportlichen Höhenflug unter dem neuen Trainerduo Heiko Bonan und Dirk van der Ven hatte der FCG-Vorsitzende zwar insgeheim gehofft, »in diesem Ausmaß aber nie damit gerechnet«. Damit der aktuelle Tabellensiebte der Oberliga Westfalen (22 Punkte) auch weiter auf Erfolgskurs bleibt, sollen zwei Akteure, die bereits Trainingsgäste gewesen sind, in der Winterpause verpflichtet werden.

 Alexander Schiller (38), bereits von 2011 bis 2012 beim FCG, soll nach dem Weggang von Gerrit Weinreich zum Heidewald zurückkehren. »Natürlich auch mit dem Hintergedanken, dass er eine mögliche zweite Mannschaft mit fördert«, so Niermann. Zudem hat der Oberligist den Bezirksliga-Stürmer Philippe Soethe (24) vom SV Dringenberg im Blick, der in der laufenden Serie in 16 Partien bereits 15 Treffer erzielt hat.

 »Ich habe in Gütersloh fünfmal mittrainiert und tendiere im Moment ein bisschen mehr zum FCG. Diese Chance würde ich gerne nutzen«, sagt Soethe gestern. Der Kontakt ist über Vadim Thomas zustande gekommen, beide kennen sich gut. Der Gütersloher Präsident André Niermann will heute Kontakt nach Dringenberg aufnehmen und die Modalitäten abklären. »Dann weiß ich eine Summe und wir müssen schauen, dass wir es eventuell mit dem Sponsorenpool hinbekommen.«

 Einen Abend mit etwa 60 Gönnern, Freunden und Mitgliedern hat der Klub am Montag in der Klosterpforte auf die Beine gestellt. Zu Currywurst haben Bonan und van der Ven moderiert, die Mannschaft hat sich vorgestellt und Präsident Niermann einen Einblick in die gegenwärtige Situation gegeben. Zudem ist das Konzept für ein neues Trikot vorgestellt worden. Dies will der Verein »nach Vorbild des VfL Osnabrück« mit etwa 15 Partnern, die sich finanziell mit einer jährlichen Summe beteiligen sollen, auf den Weg bringen und in Kürze präsentieren. »Damit wollen wir auch ein wenig das Wir-Gefühl fördern«, will Niermann aber noch nicht zu viel verraten.

 Post hat den FCG-Boss vor einigen Tagen übrigens aus Hamburg erreicht. Der kleine Kreisliga-Klub FC Schnelsen (80 Mitglieder) hat sich gemeldet und noch einmal schriftlich mitgeteilt, sein Vereinswappen zu ändern. Zur Erinnerung: Ende Oktober hatte für Aufsehen gesorgt, dass sich die Logos beider Klubs ähneln wie ein Ei dem anderen. Die Urheberrechte liegen beim FC Gütersloh, weshalb Schnelsen ein neues Label entwickeln wollte, bisher aber noch nicht reagiert hat. Peter Elsner, 70-jähriges Gründungsmitglied des Klubs von der Elbe, erklärt gestern: »Wir haben am Samstag eine Sitzung, in der das Thema auf den Tisch kommt. Spätestens im Januar ist unser neues Wappen fertig.«

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