Luisenturmlauf am Sonntag auf verkürzten Strecken – Waldwege sind vereist Sicherheit geht vor

Borgholzhausen (WB/star). Beim Termin des Luisenturmlaufes Anfang März kann das Wetter zum Spielverderber werden. Diese Erfahrung haben die Verantwortlichen des LC Solbad bereits in der Vergangenheit gemacht. Und so wie 2010 und 2013 kann auch die Veranstaltung am kommenden Sonntag, 4. März, nicht auf der Originalstrecke stattfinden.

Zuletzt musste der Luisenturmlauf 2013 wegen vereister Wald-Passagen auf einer Alternativstrecke ausgetragen werden.
Zuletzt musste der Luisenturmlauf 2013 wegen vereister Wald-Passagen auf einer Alternativstrecke ausgetragen werden. Foto: Sören Voss

»Sturmtief Friederike konnte uns nichts anhaben. Aber die vereisten Waldwege und Dauerfrost machen uns einen Strich durch die Rechnung. Die Sicherheit geht vor«, sagt LCS-Geschäftsführerin Sabine Lünstroth. Die Konsequenz: Die Teilnehmer werden am Sonntag auf kürzere Alternativ-Strecken geschickt. Der Halbmarathon wird zu einem Lauf über 20 Kilometer, die Volkslaufstrecke ist statt 12,5 nun 10 Kilometer lang.

»Der Anteil an Waldpassagen wird Sonntag zehn Prozent betragen, mehr ist nicht drin«, sagt Orgaleiter Udo Lange. So sei auf der Originalstrecke der anfangs 1,5 Kilometer lange Weg in den Wald komplett vereist. Die Organisatoren sind bemüht, so viel Waldpassagen wie möglich einzubauen, stoßen dabei aber schnell an ihre Grenzen. Lange: »Um 200 Meter vereiste Waldwege zu präparieren, braucht man etliche Beutel Sägespäne.«

Auch aus einem anderen Grund ist für die Strecke in Richtung Wellingholzhausen mit den Stationen Puschkental und Hasequelle ein erhöhter Organisationsaufwand notwendig. »Um die neue Strecke verkehrstechnisch zu sichern, sind mehr Streckenposten notwendig«, erklärt Udo Lange. Bevor die Teilnehmer am Sonntag um 10 Uhr im Ravensberger Stadion starten, werden Lange und sein Helfer in den Tagen zuvor ganz genau den Wetterbericht für die Region verfolgen. Denn eines sollte bis dahin nicht passieren. Lange: »Hoffentlich gibt es keinen Eisregen. Denn wenn auch Straßen vereist sind, dann müssten mir noch einmal umplanen.«

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