Basketball: 93:80 gegen Werne – Ladies souverän Privatduell führt den TSVE zum Klassenerhalt

Bielefeld (WB). Auf eigenen Füßen zum Klassenerhalt: Der TSVE Bielefeld spielt dank eines am Ende souveränen Heimsieges gegen die Lippe-Baskets Werne auch in der kommenden Saison in der 2. Basketball-Regionalliga.

Von Henrik Wittenborn
Das Ende der Rechnerei: Marc Lehmkühler (rechts) und der TSVE Bielefeld haben sich mit einem 93:80 gegen Werne den Klassenerhalt vorzeitig gesichert.
Das Ende der Rechnerei: Marc Lehmkühler (rechts) und der TSVE Bielefeld haben sich mit einem 93:80 gegen Werne den Klassenerhalt vorzeitig gesichert. Foto: Henrik Wittenborn

2. Herren Regionalliga

TSVE Bielefeld – LippeBaskets Werne 93:80 (14:17, 32:26, 27:17, 20:20). Das dritte Viertel im Duell der Tabellennachbarn war noch in vollem Gange, da stand der Ligaverbleib der Dolphins vorzeitig fest. Soeben war die 30 Minuten vorher angepfiffene Partie zwischen dem SVD 49 Dortmund und dem Konkurrenten im Abstiegskampf vom VfL Bochum II mit einem 81:69 für den SVD zu Ende gegangen. Die Dolphins waren damit auch rechnerisch endgültig am Ziel. Im eigenen Lager hatte sich die Nachricht bis zur Schlusssirene allerdings noch gar nicht herumgesprochen. »Wir wollten heute nur auf uns gucken«, sagte Trainer Emre Atsür.

Denn der Bielefelder Coach hatte seinem Team einen klaren Auftrag mit ins vorletzte Heimspiel der Saison gegeben: Den Klassenerhalt aus eigener Kraft perfekt machen. Nach zerfahrenem Beginn (9:11/8.) fanden die Bielefelder allmählich ihren Rhythmus. Beim Stand von 16:20 schien es fast, als hätten sich Dzemal Taletovic und Nico Rixe just zum TSVE-internen Wettschießen von der Dreierlinie verabredet. Erst stellte Taletovic auf 19:20, Rixe legte nach, was wiederum Taletovic nicht auf sich sitzen lassen wollte; und wieder hatte Rixe den Konter schon parat. Das Privatduell endete nach sechs Dreiern in Serie übrigens mit einem Unentschieden und ganz nebenbei mit der 32:26-Führung der Dolphins.

Die Distanzexperten entlasteten damit auch Mirko Derek unter dem Korb. Der Center war im Mittwochstraining umgeknickt und quälte sich dennoch über viele Minuten zu soliden 16 Punkten. Derek leistete damit gerade im dritten Viertel seinen Beitrag dazu, dass sich die Dolphins zwischenzeitlich sogar zweistellig (73:60) absetzen konnten. Eine kurze Offensivflaute zu Beginn des Schlussviertels holte die Lippe-Baskets beim 75:71 noch einmal zurück ins Spiel, ehe die Bielefelder ihren Vorwärtsgang wiederfanden und die letzten Schritte zum Ligaverbleib gingen.

Regionalliga Damen

Velberter SG – TSVE Lady Dolphins Bielefeld 37:58 (6:13, 10:15, 8:11, 13:19). Emrah Turan und seinem Team wurde beim Tabellenletzten schnell klar, dass sich der TSVE nur selbst würde schlagen können. »Velbert hat sich aufgegeben«, sagte Turan. Dennoch leisteten sich die Lady Dolphins seiner Meinung nach noch zu viele Unkonzentriertheiten. »58 Punkte sind gegen so einen Gegner eigentlich zu wenig.« Trotz der mäßigen Leistung verdiente sich eine Bielefelderin ein Sonderlob vom Coach: »Hannah Schmittendorf hat immer wieder sehr gute Entscheidungen getroffen.«

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