Basketball: SVB macht mit 88:80-Sieg in Bad Oeynhausen Oberliga-Aufstieg perfekt »Ein unglaublich emotionaler Moment«

Bielefeld  (WB/jm). Die Basketballer der SV Brackwede haben vorzeitig den Aufstieg in die Oberliga geschafft. Nach dem 88:80 bei den Bad Oeynhausen Baskets ist der SVB drei Spieltage vor Serienende der erste Platz nicht mehr zu nehmen. Absteiger TSVE Bielefeld II überraschte mit einem 48:45 über die BBG Herford III.

Landesliga

Bad Oeynhausen Baskets – SV Brackwede 80:88 (28:20, 18:18, 18:29, 16:21). Ein ganz besonderes Duell. In diesem entscheidenden Spiel sicherten sich die Brackweder nicht nur ihren nächsten Sieg, den 18. in dieser Saison, sondern damit auch vorzeitig die Meisterschaft. Kam der Spitzenreiter zunächst erst langsam ins Spiel und lag nach dem ersten Drittel mit acht Punkten im Rückstand, sammelte sich die SVB im zweiten Viertel und spielte konzentriert weiter. »Die Jungs haben die richtigen Entscheidungen getroffen und ein Spitzen-Teamspiel gezeigt«, erklärt Trainer Yavuz Karahan. So ging es mit einem Rückstand von 38:46 in die Halbzeitpause. »Zu dem Zeitpunkt hatte ich bereits von Herfords Niederlage beim TSVE II gewusst. Damit stand unser Meistertitel schon unabhängig vom Ausgang fest«, so Karahan. Um den Kampfgeist und Siegeswillen nicht zu beeinflussen, verschwieg er seinen Spielern jedoch diese Information.

In der zweiten Halbzeit demonstrierte der Primus, warum er die Liga so beherrscht. Brackwede überzeugte mit hoher Treffsicherheit und zahlreichen Dreier-Würfen aus der Distanz. So wurde das Ergebnis gedreht, das dritte und das vierte Viertel gingen deutlich an die SV Brackwede. Der Rest war Jubel; Meistertitel und Aufstieg in die Oberliga standen endlich fest. »Ein unglaublich emotionaler Moment, sowohl für mich als Trainer als auch für die Spieler. Damit hat zum Saisonbeginn keiner gerechnet«, meinte ein überwältigter Yavuz Karahan. »Wir haben unsere Zukunft jetzt selber in der Hand und sind top motiviert für die kommende Saison.«

SV Brackwede: Marwan (28/2), Erdogdu (18/3), Willinghöfer (16/4), Karakaya (16/2), Warwick (7/1), Grolewski (3), Günther, Heide.

Oberliga Damen

Ruhrpott Baskets Herne – TSVE Bielefeld II 51:61 (9:11, 11:20, 19:16, 12:14). Dass das Hinspiel knapp verloren ging, war »ein besonderer Motivationsanreiz für uns«, bekannte Astrid Kämpfe in Vertretung für Coach Philipp Humke. »Wir wollten uns dafür revanchieren.« Das erste Viertel war ein gegenseitiges Abtasten mit wenig Körben. Vor allem die massige Centerin des Gegners bereitete dem TSVE II Probleme. Eine Umstellung in der Defense, mal Mann-, mal Zonendeckung, brachte den Gast dann auf die Siegerstraße. »Das schnelle Spiel nach vorne hat gut geklappt«, freute sich Astrid Kämpfe über leichte Punkte. Vor dem anspruchsvollen Restprogramm gegen das Spitzentrio belegen die Bielefelderinnen den vierten Tabellenplatz. »Mal schauen, wen wir da noch ein bisschen ärgern können.«

TSVE-Punkte: Reinecke (8), Wehmeyer (21), Felsch (7), Klöpping (4), Weidner (8), Islam (12), Hannemann (2), Kämpfe (0), Bunts (0).

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