Fußball-Landesliga: 1:2-Pleite gegen RW Maaslingen VfL Theesen enttäuscht vor der Pause

Bielefeld (WB). Der VfL Theesen hat im Landesliga-Topspiel gegen den nun Tabellenzweiten RW Maaslingen einen Dämpfer hinnehmen müssen. Nach schwacher erster Halbzeit und dem 0:2-Rückstand reichte der Anschlusstreffer von Simon Kerker zum 1:2 nicht mehr, um das Spitzenspiel zu drehen.

Von Luis Langert
Kein Durchkommen gab es für Emre Bozkurt (links) und den VfL Theesen im Duell mit dem SC RW Maaslingen. 1:2 unterlag der VfL dem nun ersten Verfolger.
Kein Durchkommen gab es für Emre Bozkurt (links) und den VfL Theesen im Duell mit dem SC RW Maaslingen. 1:2 unterlag der VfL dem nun ersten Verfolger. Foto: Peter Unger

Es war kein guter Auftritt, den der Tabellenführer seinen frierenden Zuschauern auf dem heimischen Kunstrasen anbot. Dennoch hatte der VfL die erste Chance des Spiels, als Emre Bozkurt aus knapp fünf Metern nur den Torhüter traf. Das hätte auch gut und gerne die Führung sein können.

Rode trifft in Kramer-Manier

In der Folge lief beim VfL aber nicht mehr viel zusammen: Maaslingen war die bessere Mannschaft und ging nach zwölf Minuten nach einer Standardsituation durch Bastian Rode in Führung. Dabei nahm er den Ball aus 16 Metern volley. Theesens Sportlicher Leiter Heinz-Werner Stork fühlte sich dabei für einen Moment an Christoph Kramers Treffer für Mönchengladbach tags zuvor gegen Hannover erinnert.

Auch nach dem 0:1 blieben die Gäste tonangebend. Einen Konter schloss letztlich Bastian Schreiber per Abstauber ab. Zuvor gab es ein großes Missverständnis in der Theesener Hintermannschaft. »Die erste Halbzeit war ganz schwach, da liegen wir völlig verdient hinten, weil wir auch Geschenke verteilen«, meinte Co-Trainer Fynn Bergmann.

Mit zwei Wechseln ging der VfL den zweiten Durchgang an: Yatma Wade ersetzte Mitja Schierbaum und Wilko Bruns kam für Dennis Meier. Und bereits nach sieben Sekunden hatte sich dies ausgezahlt. Vom Anstoß weg brachte Theesen den Ball nach vorne, die Kopfballverlängerung von Kai-Niklas Janz fand Wade, der im Strafraum umgerissen wurde – Elfmeter. Simon Kerker nahm sich der Sache an und verwandelte sicher ins linke Eck zum 1:2.

Kaum Chancen in der Schlussphase

Nun war endlich Zug im Spiel des Tabellenführers. Eine Angriffswelle folgte der nächsten, immer über den emsigen Wade. Doch die Abschlüsse des Stürmers fanden einfach nicht den Weg ins Ziel. Einmal schoss er den Torwart ab, dann wurde sein Kopfball gerade noch vor der Linie geklärt. Auch Janik Steffens Bogenlampe aus 25 Metern fiel nur auf die Latte.

In der Schluss-Viertelstunde legte sich der Theesener Offensivdrang dann spürbar, wirklich gefährlich wurde es nicht mehr. »Das Ergebnis geht in Ordnung. Wir sind zwar super in die zweite Hälfte gekommen, aber dann stellen wir uns auch nicht clever genug an. Das ist schon enttäuschend«, sagte Bergmann.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.