Handball-Oberliga: TSG in Nordhemmern – TuS 97 erwartet Mennighüffen Knifflige Aufgaben für TSG und TuS 97

Bielefeld (WB). Anspruchsvolle Auswärtsaufgabe für den Handball-Oberligisten TSG A-H Bielefeld: Der Tabellenfünfte LIT Tribe Germania stellt sich am Sonntag (17 Uhr) dem Aufstiegsanwärter als nächste Hürde in den Weg. Auf heimischem Terrain hat der TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck am Samstag (17.45 Uhr) mit dem VfL Mennighüffen ebenfalls eine harte Nuss zu knacken.

Von Jörg Manthey und Arndt Wienböker
Felix Hendrich war im Hinspiel der TSG-Held und entnervte die LIT-Germanen mit fünf gehaltenen Siebenmetern.
Felix Hendrich war im Hinspiel der TSG-Held und entnervte die LIT-Germanen mit fünf gehaltenen Siebenmetern. Foto: Bernhard Pierel

TSG ohne Nils Prüßner

Michael Boy ist guter Dinge, auch wenn Torhüter Maximilian Kroll von Rückenschmerzen geplagt wird und Linkshänder Nils Prüßner beruflich bedingt fehlt. Der TSG-Trainer registriert »eine aufsteigende Form«, auch die Trainingsleistung stimmt ihn positiv.

Der Gast ist gewarnt. »Wir können uns in Nordhemmern auf viel Kampf einstellen«, weiß Boy. Der Germanenstamm – Zusammenschluss der Vereine VfB Holzhausen, Germania Nordhemmern, TuS Südhemmern und RSV Westfalia Mindenerwald – hat gerade erst den VfL Gladbeck mit 36:31 aus dem Titelrennen gekegelt. »Aber da waren viele Fehler von beiden Seiten bei«, sah Boy in der Videoanalyse.

TSG-Geschäftsführer Christian Sprdlik würdigt den Gegner als »eingespieltes Team mit guten Einzelkönnern«, glaubt aber fest an Saisonsieg Nummer 14. »Wir sind in einer guten Form und taktisch gut vorbereitet. Unsere Stärke muss einfach wieder sein, eine stabile Deckung zu stellen und Beton anzurühren.« Zu einem Comeback Carl-Moritz Wagners wird es noch nicht kommen. Ein Termin bei Dr. Michael Dickob am 20. Februar soll letzte Restzweifel ausräumen.

TuS 97 ohne Daniel Meyer

Der TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck steht im Heimspiel gegen OWL-Rivale VfL Mennighüffen vor einer kniffligen Aufgabe. Es gilt, die stärkste Abwehr der Liga, die im Schnitt weniger als 24 Gegentore pro Spiel kassiert, zu knacken. »Das ist in der Tat eine schwierige Aufgabe. Wir müssen mutig und kreativ sein, Mennighüffen vor Aufgaben stellen«, sagt TuS 97-Trainer Eric Husemann. Bereits im Hinspiel (18:22) bissen sich die Jürmker an der 6:0-Abwehr des Gegners die Zähne aus.

Erschwerend kommt am Samstag hinzu, dass Haupttorschütze Daniel Meyer ausfallen wird. Der Linksaußen und Gegenstoß-Spezialist (80 Saisontreffer) laboriert an einem Sehnenanriss im Daumen der rechten Wurfhand. Ein Fragezeichen steht zudem hinter dem Einsatz von Torwart David Weinholz, der sich mit Rückenproblemen herumplagt. Sollte er ausfallen, würde Mirko Seliger aus der Reserve einspringen.

Durch einen Heimsieg können sich die Jürmker weiter Luft im Abstiegskampf verschaffen. »Wichtig ist, dass wir den Abstand auf die Abstiegsplätze konstant halten«, sagt Eric Husemann. Aktuell sind es fünf Zähler Vorsprung auf den Vorletzten aus Augustdorf.

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