Handball: Bielefelder 20 Minuten lang auf Augenhöhe Uni-Auswahl unterliegt TBV Lemgo mit 22:35

Bielefeld (WB/hw). 20 Minuten auf Augenhöhe: Die zusammengewürfelte Auswahl der Universität Bielefeld hat am Abend das Handball-Benefizspiel gegen den Bundesligisten TBV Lemgo mit 22:35 (10:16) verloren – und zauberte ihrem Trainer Ludwig Vogel dennoch ein breites Grinsen ins Gesicht.

Auf dauer nicht zu stoppen: Tim Suton hat sich gegen Marvyn Gödeke (links) und Till Kraatz durchgesetzt und taucht vor Uni-Keeper Bastian Räber auf.
Auf dauer nicht zu stoppen: Tim Suton hat sich gegen Marvyn Gödeke (links) und Till Kraatz durchgesetzt und taucht vor Uni-Keeper Bastian Räber auf. Foto: Mike-Dennis Müller

»Eine super Leistung. Wir haben so noch nie zusammen gespielt. Dafür, dass wir uns vorab beieinander vorstellen mussten, war das richtig stark«, frohlockte Vogel.

Denn sein Team spielte vor 300 Zuschauern in der Anfangsphase frech auf. »Ich sag’ nur 15:17...«, entfuhr es Marc Samson-Baudisch vom Hochschulsport kurz vor dem Anpfiff mit Blick auf das Halbzeitergebnis beim 27:37 im Aufeinandertreffen vor einem Jahr. Und die Bielefelder hatten die Steilvorlage des »Chefs« ganz offensichtlich verstanden. Till Kraatz vom Oberligisten TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck setzte einen der Höhepunkte des Abends: Den Siebenmeter zum 6:4 bekam TBV-Torhüter Peter Johanesson nämlich eiskalt durch die Beine geschossen.

In den Minuten vor der Pause verschärften die Lemgoer das Tempo in Deckung und Rückraum allerdings zunehmend und zogen vorentscheidend davon. Ludwig Vogels Ziel – mehr als 20 Tore werfen und weniger als 40 kassieren – wurde dennoch erreicht. Maurice Grabmeier traf zum 20:30, Wunsch Nummer zwei bekam Vogel vom starken Torhüterduo Bastian Räber (sechs Paraden) und Robin Wetzel (acht Paraden) erfüllt.

Uni-Auswahl: Räber, Wetzel – Traue (5), Schäper (2), Al Kafri (1/1), Krenz (3), Weigel (3), Kraatz (2/1)

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