Westfalenauswahl tritt mit acht Bielefeldern beim Länderpokal in Duisburg an – Trainer Rauch ist optimistisch Futsaler »gehören zu den Gejagten«

Bielefeld (WB/hw). Ein Gejagter mit stattlichem Bielefelder Block: Am Freitag startet für die Futsal-Westfalenauswahl der Länderpokal in der Sportschule Duisburg-Wedau. Trainer Sebastian Rauch musste bei der Zusammenstellung seines Kaders allerdings kaum über die Stadtgrenzen hinausblicken.

Titelkandidat: Die Futsal-Westfalenauswahl rechnet sich beim Länderpokal in Duisburg gute Chancen auf den Titel aus. Im ersten Spiel geht es gegen Berlin.
Titelkandidat: Die Futsal-Westfalenauswahl rechnet sich beim Länderpokal in Duisburg gute Chancen auf den Titel aus. Im ersten Spiel geht es gegen Berlin. Foto: FLVW

Als »puren Luxus« bezeichnet Rauch die Möglichkeiten, die sich dem Coach des MCH Sennestadt bei der Spielerauswahl in den vergangenen Wochen offenbarten. Im eigens anberaumten Trainingslager kurz vor dem Weihnachtsfest sichtete Rauch nach einer Vorauswahl gemeinsam mit seinem Co-Trainer Daniel Ramon 15 Futsaler aus dem westfälischen Verband. Das Ergebnis: ein starker Bielefelder Block.

Von seinem MCH Sennestadt hat Rauch mit Hakan Erdem, Memos Sözer , Cleverson Pelc , Ibrahim Kalemci und Aytürk Gecim gleich fünf Spieler nominiert. Ergänzt wird der MCH-Block von den Bielefelder Nachbarn Malte Siekmann , Nick Mdoreuli und Hakim Aytan (alle Black Panthers) sowie Moritz Auth (UFC Münster), David Graudejus, Nils Klems und Qendrim Jashari (alle Holzpfosten Schwerte 05).

Auftakt gegen Berlin

Für den Coach ist es nicht die erste Teilnahme am Länderpokal der 19 deutschen Regionalverbände. Vor seiner Ernennung zum Trainer der Westfalenauswahl trainierte Rauch bereits die niedersächsische Auswahl und erreichte unter anderem Platz zwei beim Länderpokal.

Nicht auszuschließen, dass es für sein neues Team am Wochenende noch den entscheidenden Schritt weiter nach oben geht. »Mit diesem Kader gehören wir schon automatisch zu den Gejagten«, sagt Rauch. Anders als noch zu seiner Zeit in Niedersachsen könne er eine komplette Mannschaft aus futsalerfahrenen Spielern aufbieten. »Wir wollen dominant auftreten und viel Ballbesitz haben«, sagt rauch vor dem ersten Spiel gegen die Berliner Auswahl.

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