Tischtennis: Brackwede glänzt beim 6:2-Heimsieg gegen Hertha BSC Hutter sorgt für Ovationen

Bielefeld (WB). Ein starker Auftritt: Tischtennis-Drittligist SV Brackwede zeigte sich gegen den Tabellendritten Hertha BSC Berlin in blendender Verfassung und feierte einen in dieser Form kaum für möglich gehaltenen 6:2-Heimsieg.

Von Arndt Wienböker
Punktgaranten: Balazs Hutter (im Vordergrund) und Stefan Höppner führten die SV Brackwede zum 6:2-Heimsieg gegen den Tabellendritten Hertha BSC Berlin. Mit ihrem Sieg im Doppel ebnete das SVB-Duo den Weg zum Überraschungserfolg.
Punktgaranten: Balazs Hutter (im Vordergrund) und Stefan Höppner führten die SV Brackwede zum 6:2-Heimsieg gegen den Tabellendritten Hertha BSC Berlin. Mit ihrem Sieg im Doppel ebnete das SVB-Duo den Weg zum Überraschungserfolg. Foto: Hans-Werner Büscher

Dieses Ergebnis ist umso bemerkenswerter, da das Hinspiel in Berlin noch mit 0:6 verloren gegangen war. Dadurch angestachelt waren die Brackweder vor heimischer Kulisse (80 Zuschauer) auf Revanche aus. Und das gelang bereits in den Doppeln. Stefan Höppner, der für Clickball-WM-Teilnehmer Dwain Schwarzer ins Team gerückt war, schwang sich an der Seite des ebenfalls bärenstarken Balazs Hutter zu Hochform auf. Das SVB-Duo, das vorher noch nie zusammen Doppel gespielt hatte, siegte gegen Borchardt/Hölter in vier Sätzen; der dritte Matchball zum 14:12 saß. »Das hat richtig gut geklappt«, freute sich Höppner, der tags zuvor noch in der Brackweder Reserve in der NRW-Liga aufgeschlagen und auch dort trotz 5:9-Niederlage drei Punkte eingeheimst hatte.

Erfolg mit Riss im Schläger

Auch das Doppel Yang Lei/Maximilian Dierks zeigte sich in guter Verfassung und setzte sich in vier Sätzen gegen Aydin/Römhild durch – 2:0 für Brackwede. »Das ist sensationell«, freute sich SVB-Abteilungsleiter Thorsten List. Und es sollte noch besser kommen. Abwehrspezialist Hutter unterstrich gegen Herthas Spitzenspieler Deniz Aydin seine Topform und entnervte seinen Gegner nach verlorenem ersten Satz – 11:8, 11:7, 11:5. Und das mit einem Riss im Schläger, nachdem er im Doppel versehentlich die Tischkante getroffen hatte.

Mehr lesen Sie am Montag, 30. Januar, im WESTFALEN-BLATT, Lokalsport Bielefeld.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.