Basketball: Dolphins verlieren mit 81:94 Die Hoffnung ist verwelkt

Bielefeld (WB/jm). Die TSVE-Dolphins haben es versäumt, ihr Hoffnung erweckendes 91:81 gegen die BBG Herford zu veredeln. Das Meisterschaftsspiel bei der BG Dorsten, Tabellenfünfter der 1. Basketball-Regionalliga, endete am Abend mit der erwarteten 81:94 (22:18, 22:30, 16:21, 21:25)-Niederlage. Allerdings hätte das Schlusslicht einen nicht unbedingt erwarteten Husarenstreich benötigt. Spätestens seit gestern hat die Abschiedstournee aus der Liga begonnen. Wann der Abstieg rechnerisch feststeht; bloß noch eine Frage der Zeit.

»Das Kämpferische ist auf der Strecke geblieben«, bedauerte Trainer Emre Atsür nach einer von Personalproblemen überschatteten Trainingswoche, die in der Partie ihre logische Fortsetzung finden sollte. »Spielerisch und kämpferisch konnten wir nicht ans Herford-Spiel anknüpfen«, urteilte Teammanager Chris Huelsewede, der Defizite in der Offensivleistung ausmachte. »Auch unser Defensiv-Rebounding war nicht gut.« Beste TSVE-Rebounder waren Omar Zemhoute (9) und Bastian Landgraf (8).

TSVE lässt zunächst wenig zu

Gegen die drittstärkste Abwehrreihe der Liga markierte Bastian Landgraf zwar die Führung, doch geriet der TSVE in der Folge mit 2:7 und 4:11 ins Hintertreffen. 91 Sekunden vor Schluss des ersten Viertels wurde daraus eine 16:13-Führung. Mit einem »Dreier« stellte Landgraf das 22:18 her.

Zwar preschte Dorsten in der KIA Baumann Arena in der Folge teils bis auf zwölf Punkte davon (32:44), doch in den letzten 160 Sekunden vor der Pause ließ der TSVE nur noch wenig zu. Der Lohn: Beim Zwischenstand von 44:48 war der so dringend benötigte nächste Streich immer noch machbar. »Wir haben uns von Rückschlägen nicht beirren lassen und sind oft zurückgekommen«, erwähnte Atsür lobend.

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