Adam Janicki hofft auf DM-Ticket und neue Hermannslauf-Bestzeit Der Senkrechtstarter

Bielefeld (WB). Adam Janicki (28) blickt auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Nicht bloß, weil er im August 2016 seine langjährige Freundin Laura auf der Sparrenburg geheiratet hat. Der Kickboxer (3. Dan) erhielt bei der SV Brackwede auch erstmals eine fundierte Unterweisung in ein laufspezifisches Training. Seither steigert er seine persönlichen Bestzeiten über die Mittel- und Langdistanz kontinuierlich.

Von Jörg Manthey
Adam Janicki von der SV Brackwede beim Borgholzhausener Weihnachts-Cross zwischen zwei prominenten Läufern: Links »Herminator« Elias Sansar, rechts SVB-Kollege Amanal Petros. Das zeigt, in welcher Liga er sich schon bewegt.
Adam Janicki von der SV Brackwede beim Borgholzhausener Weihnachts-Cross zwischen zwei prominenten Läufern: Links »Herminator« Elias Sansar, rechts SVB-Kollege Amanal Petros. Das zeigt, in welcher Liga er sich schon bewegt.

Janicki mag die Langdistanz

Der langjährige Kampfsportler, allenfalls Hobbyläufer, war den Brackweder Talentspähern durch seine Erfolge in den Volksläufen der Region aufgefallen. So siegte der Kickboxer der TG Herford mehrfach beim Herforder Wällelauf über 10 km. »Entdecker« Wilfried Zinram lotste Janicki also Ende 2015 zur SVB – der kometenhafte Aufstieg des Quereinsteigers konnte beginnen. Neuland wie Intervalltraining, Tempo- oder Regenerationsläufe keimte. Beim 13. Boekstiegellauf wurde Janicki Dritter hinter dem siebenmaligen Hermannslaufsieger Elias Sansar und Jan Kerkmann (TSVE).

Adam Janicki mag die Langdistanz. Nachvollziehbare Begründung: »Dann ist es nicht so schnell vorbei.« Vor allem der »Hermann« hat’s ihm angetan. Nachdem er bei dem Kultlauf in den Vorjahren mit 2:49,22 Stunden (2013) und 2:15,09 Stunden (2015) schon aufsteigende Tendenz zeigte, bewältigte Adam Janicki die 45. Auflage in 1:55,42 Stunden und schloss 2016 als Gesamtsechster ab. »Diese Zeit möchte ich im April gerne toppen«, kündigt er kämpferisch an; noch offensivere Töne verkneift er sich.

Mehr lesen Sie am Donnerstag, 19. Januar, im WESTFALEN-BLATT, Lokalsport Bielefeld.

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