Basketball: Glückliche TSVE-Dolphins kämpfen BBG Herford nieder Ein 91:81 fürs Gefühl

Bielefeld (WB). Am 16. Spieltag der 1. Basketball-Regionalliga ist den TSVE-Dolphins endlich der erste Heimsieg gelungen. Das verdiente 91:81 (20:21/24:25/24:22/ 23:13) über die BBG Herford war zugleich der erste Triumph für Trainer Emre Atsür seit seinem Amtsantritt im Oktober 2016.

Von Jörg Manthey
Bastian Landgraf (links) tat sich beim Derbysieg als bester TSVE-Rebounder hervor und steuerte 17 Punkte bei. Eine kämpferisch starke Partie bot Jan Brinkmann (rechts, 18 Punkte). In der Mitte Herfords Topscorer Guillermo de la Puente Monente.
Bastian Landgraf (links) tat sich beim Derbysieg als bester TSVE-Rebounder hervor und steuerte 17 Punkte bei. Eine kämpferisch starke Partie bot Jan Brinkmann (rechts, 18 Punkte). In der Mitte Herfords Topscorer Guillermo de la Puente Monente. Foto: Bernhard Pierel

An der Tabellenoptik änderte das so lange herbeigesehnte Erfolgserlebnis zwar nichts – die Dolphins bleiben Tabellenletzter – wohl aber am Gefühl. »Das hat uns gezeigt, dass wir gegen nominell stärkere Teams gewinnen können!«, betonte Teammanager Chris Huelsewede, der dieses Heimspiel erstmals neben den Spielern auf der Bank verfolgte.

»Nun ist in jedem Spiel etwas drin.« Dass die etablierten Herforder mit einer hohen Fehlerquote Pate standen, soll die über weite Strecken konzentrierte TSVE-Leistung nicht schmälern. »Das Team war sehr präsent. Wir hatten keine längere Schwächephase«, urteilte Huelsewede.

Nun war der Bielefelder Auftritt beileibe nicht frei von Mängeln. Topscorer Peter Marcic etwa war ein Totalausfall. Dafür sprangen andere in die Bresche. So zeigte der Bulgare Yuliy Arabadzhiyski offensiv wohl sein bislang bestes Spiel im TSVE-Dress. »Jeder war bereit, für den anderen zu arbeiten«, lobte Chris Huelsewede.

Mehr lesen Sie am Montag, 16. Januar, im WESTFALEN-BLATT, Lokalsport Bielefeld.

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