Handball-Kreispokal: TSG II spielt gegen TuS Brake und TuS Spenge Husemann tippt auf die TSG IV

Bielefeld  (WB/jm/sd). Mit der Vorrunde der Frauen wird am Freitag der Handball-Kreispokalwettbewerb eingeläutet. Von 17 Uhr an entscheidet sich in den Sporthallen Brake und Friedenstal, welche sechs Mannschaften sich für die Endrunde am Sonntag in Jöllenbeck qualifizieren.

Die Oberligisten sind im Kreispokal favorisiert: TSG-Kapitän Carl-Moritz Wagner im Spiel gegen den TuS Spenge.
Die Oberligisten sind im Kreispokal favorisiert: TSG-Kapitän Carl-Moritz Wagner im Spiel gegen den TuS Spenge. Foto: Hans-Werner Büscher

Insgesamt 14 Teams bewerben sich um die begehrten Tickets. Für Kim Sörensen, Coach des Titelverteidigers HT SF Senne, stellt das Event eine Premiere dar. »Ich freue mich auf den Pokal. Unser erstes Ziel ist es, weiterzukommen. Das wird nicht einfach angesichts der Qualität der Gegner.« In der Gruppe 4 geht’s in der Halle Friedenstal, in der nicht geharzt werden darf, gegen die eigene »Zwote«, HSG EGB Bielefeld und den Oberligisten TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck. Im Vorjahr konnten die Sennerinnen den siebenmaligen Triumphator TuS 97 dank eines direkt verwandelten Freiwurfes von Maike Röthemeyer aus zwölf Metern bezwingen und später nach 2007 zum zweiten Mal gewinnen. Kim Sörensen adelt die Bielefelder Organisatoren schon vorab: »Überragend, wie diese Konkurrenz aufgezogen wird.«

In Brake gilt Vorjahresfinalist TG Herford I, der sich berechtigte Hoffnungen auf den Verbandsligaaufstieg machen kann, als erklärter Favorit der Gruppe 1. Offen ist das Rennen in der Gruppe 2, derweil in der Gruppe 3 die »Zwote« des TuS 97 das Rennen machen sollte. Die vier Gruppensieger qualifizieren sich direkt für die Finalrunde. Die Tabellenzweiten ermitteln in zwei Überkreuzspielen zwei weitere Jöllenbeck-Fahrer.

Boerschepers »Baby«

Handball-Kreisvorsitzender Thomas Boerscheper blickt voller Vergnügen auf sein einstiges »Baby«, das sich prima entwickelt hat. »Wir führen den Wettbewerb zum neunten Mal in dieser Form durch. Und ich denke, wir haben eine gute Form gefunden.« Diesmal haben wohl einige unterklassige Klubs ganz auf eine Teilnahme verzichtet. Dafür decken die TSG und der TuS 97 mit jeweils sechs Mannschaften ein Drittel des gesamten Feldes ab. Boerscheper freut sich auf »spannende Spiele« und sieht nicht unbedingt die favorisierten Oberligisten TuS Spenge, den Vorjahressieger, die TSG oder VfL Mennighüffen ganz vorne. »Ich denke, bei den Männern gewinnt eine Mannschaft, die keiner auf der Rechnung hat.«

Zum Kreis der Champions-Anwärter zählt fraglos der gastgebende TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck, Nummer eins in der Verbandsliga. Sven-Eric Husemann freut sich nach Training ohne Ball auf »ein paar Spiele, um reinzukommen. Der Fokus liegt klar auf der Meisterschaft.« Mit dem Ligarivalen Rödinghausen und der SG Bünde-Dünne warten zwei »knackige« Gegner in der Gruppe 6 auf sein Team. Inwieweit Regisseur Leon Ludwigs (Schulterprobleme) belastet werden kann, entscheidet sich kurzfristig. »In 20 Minuten kann viel passieren«, meint Husemann, der seinen ganz eigenen Geheimfavoriten auserkoren hat. »Die TSG IV, wenn sie in voller Besetzung antritt.«

Mehr lesen Sie am Freitag, 6. Januar, im WESTFALEN-BLATT, Lokalsport Bielefeld.

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