Neal Howey bringt NFL-Erfahrung mit Noch ein US-Boy für die Bulldogs

Bielefeld (WB/wie). Die Bielefeld Bulldogs lassen nichts unversucht, um den drohenden Abstieg aus der GFL 2 abzuwenden. So hat der Football-Zweitligist einen weiteren US-Boy unter Vertrag genommen. Neal Howey heißt der neue Hoffnungsträger, der die Bulldogs von sofort an im Abstiegskampf unterstützen wird.

Bulldogs-Neuzugang Neal Howey (28, rechts) mit Sponsor Kay Müller.
Bulldogs-Neuzugang Neal Howey (28, rechts) mit Sponsor Kay Müller.

Der 28-Jährige bringt NFL-Erfahrung aus seiner Zeit bei den Seattle Seahawks mit. Außerdem spielte Howey in Kanada. »Ein Linebacker, der auch als Runningback eingesetzt werden kann«, erklärt Bulldogs-Sportdirektor Heiko Schreiber. Der holte den Amerikaner, übrigens der fünfte im aktuellen Aufgebot, gestern am Flughafen Hannover ab. Am Abend stand für Howey dann das erste Training mit seinen neuen Teamkollegen auf dem Programm.

»Ein total sympathischer Typ, der uns mit seiner Erfahrung weiterhelfen wird. Er selbst hat keine große Erwartungshaltung, sondern freut sich auf seine Zeit in Europa und Bielefeld«, berichtet Heiko Schreiber. Der Kontakt kam über eine Internet-Spielerplattform zustande, wo sich Neal Howey angeboten hatte. Schreiber: »Wir sind uns dann schnell einig geworden. Neal hatte auch Angebote aus der 1. Liga vorliegen, hat sich dann aber relativ schnell für uns entschieden.«

Der US-Import bleibt für drei Monate und soll den Bulldogs in den verbleibenden fünf Saisonspielen zum Klassenerhalt verhelfen. »Ich glaube weiter an das Team, aber alles andere müssen die Spieler machen«, betont Präsident Ulrich Kossiek. Neuzugang Neal Howey ist sofort spielberechtigt und steht dem Tabellenvorletzten damit im nächsten Ligaspiel am 24. Juli bei den Paderborn Dolphins zur Verfügung. Auch Quarterback Hank Kujak, der sich beim bitteren 6:45 in Bonn am Knie verletzte, meldet sich einsatzbereit.

Nicht mehr für die Bulldogs auflaufen wird dagegen Urgestein Andreas »Kelly« Lettow, der aus beruflichen Gründen seine Football-Karriere beendet. »Das ist natürlich ein weiterer herber Verlust für uns, aber wir werden alles tun, um in der Liga zu bleiben«, zeigt sich Sportdirektor Heiko Schreiber kämpferisch.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.