Oberliga: Arminias U23 will durch einen Derbysieg über die U23 des SC Paderborn den OWL-Rivalen distanzieren »Können einen Riesenschritt machen«

Bielefeld (WB/wie). Der 2:1-Heimsieg gegen Oberliga-Spitzenreiter TSG Sprockhövel hat Arminias U23 neues Selbstvertrauen eingeflößt. Überbewerten wollte DSC-Trainer Daniel Scherning den Erfolg am Mittwochabend aber nicht: »Ohne arrogant klingen zu wollen: Es muss auch unser Anspruch sein, solche Heimspiele zu gewinnen. Die Art und Weise, wie wir das geschafft haben, war sehr gut.«

Arminias U23 (hier mit Profileihgabe Björn Jopek im Heimspiel gegen Sprockhövel) will am Sonntag gegen Paderborn nachlegen.
Arminias U23 (hier mit Profileihgabe Björn Jopek im Heimspiel gegen Sprockhövel) will am Sonntag gegen Paderborn nachlegen. Foto: Starke

Durch den dritten Heimsieg in Folge haben die »Blue Boys« die 30-Punkte-Marke geknackt und sich eine optimale Ausgangsposition für das nächste Heimspiel am Sonntag (15 Uhr, Rußheide) gegen die U23 des SC Paderborn geschaffen. Durch einen Sieg im OWL-Derby kann Arminias U23 den Gegner auf sieben Punkte distanzieren und damit schon eine Vorentscheidung im Kampf um den Klassenerhalt herbeiführen. Scherning: »Wir können einen Riesenschritt machen. Das ist ein großer Anreiz für uns und erhöht zugleich den Druck auf den Gegner.«

Der Paderborner Zweitligaunterbau weist nur zwei Zähler Vorsprung auf den Vorletzten SV Schermbeck auf – zuletzt unterlag die SCP-Reserve mit 0:2 gegen Sprockhövel. »Paderborn hat eine spielstarke Mannschaft, die aber wohl etwas defensiver auftreten wird als am Mittwoch Sprockhövel. Außerdem müssen wir abwarten, was bei denen von oben runterkommt. Das ist ähnlich wie bei uns«, meint Daniel Scherning. Für den 32-jährigen DSC-Coach ist es auch deshalb ein besonderes Spiel, weil er in Paderborn wohnt und ein gutes Verhältnis zu seinem Kollegen Mirko Dickhaut pflegt. Dickhaut fordert von seiner Elf eine konzentrierte Vorstellung: »Wir werden Bielefeld alles abverlangen. Dazu ist es notwendig, mit spielerischen und kämpferischen Mitteln an das Spiel heranzugehen.«

Im Gegensatz zu den Arminen erinnern sich die Paderborner gerne an das Hinspiel zurück, das die Domstädter Mitte Oktober mit 3:2 für sich entschieden. Damals halfen beim SCP sieben Profis aus – es war das erste Spiel nach der Verpflichtung von Stefan Effenberg als Cheftrainer. Dieses Kapitel ist bekanntlich bereits wieder Geschichte und die aktuelle Situation weist sowohl in der 2. Liga als auch in der Oberliga Vorteile auf Seiten der Arminen auf. Im »kleinen Derby« hat der DSC nun die Chance, den Rivalen weiter zu distanzieren. Scherning: »Das ist unser Ziel. Wir wollen nachlegen.«

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